Archiv des Autors: Sarah Walden

Ludmilla-Realschule spendet 500 Euro für das Projekt „Individualisierte Musik für Menschen mit Demenz“

Die Schülerinnen und Schüler der Ludmilla-Realschule konnten zum wiederholten Male aus den Gewinnen der Schülerfirma an das Leonhard-Kaiser-Haus in Bogen spenden. Der stattliche Betrag von 500 Euro kommt dem Projekt „Individualisierte Musik für Menschen mit Demenz“ zugute. „Ziel des Projekts ist, für die an Demenz erkrankten Bewohner eine individuelle Musik-Playlist auf einem MP3-Player zu erstellen. Durch Biografie- und Angehörigenarbeit sollen fünf Musiktitel gefunden werden, welche im Leben der Bewohner eine große Rolle gespielt haben. Durch das Abspielen von diesen Musiktiteln können stressauslösende Reize überlagert und positive Gefühle ausgelöst werden“, erläutert Einrichtungsleiter Martin Huber.  Es ist gut vorstellbar, dass dieses Musikprojekt auch im Wahlfach Soziales Lernen zum Einsatz kommt. Hier gestalten Schülerinnen und Schüler der Ludmilla-Realschule regelmäßig einen Nachmittag mit den Bewohnern des Leonhard-Kaiser-Hauses und verbringen Zeit mit ihnen. Angeregte Gespräche über den Musikgeschmack der Senioren und Jugendlichen tragen sicher dazu bei, den Austausch zwischen Jung und Alt noch weiter zu vertiefen.

Das Bild zeigt Silva Wolf (Leiterin Wahlfach Soziales Lernen), Martin Huber (Einrichtungsleiter), Stephanie Moosmüller (Leiterin Sozialdienst), Hannah Huber, Josy Vergara, Katrin Probst, Alexandra Bolich und Siegbert Kopp (Leiter Wahlfach Schülerfirma).

Text: Silvia Wolf  Foto: Siegbert Kopp

Hilfe gegen Altersarmut/Spendenübergabe

Die Schülerfima der Ludmilla-Realschule Bogen hat auch in diesem Jahr wieder gut gewirtschaftet, sodass 500 Euro an LichtBlick Seniorenhilfe e.V. gespendet werden konnten. Der Betrag setzt sich aus Verkäufen von Schullogoartikeln und den Einnahmen aus der Glücksradaktion zusammen. Schon von Beginn an war klar, dass die zu spendende Summe regional eingesetzt werden soll. Mit LichtBlick Seniorenhilfe e.V. wurde ein Verein gefunden, der in Niederbayern tätig ist. Das Ziel des Vereins ist es, möglichst vielen bedürftigen Rentnerinnen und Rentnern, die aus finanziellen Gründen Not leiden müssen, schnell und unbürokratisch Hilfe und dauerhafte Unterstützung zu bieten. Laut Herrn Konrad Wilhelm  von LichtBlick  seien vor allem Frauen gefährdet, da diese in der Regel weniger Rente erhalten. Dies liege an den Kindererziehungszeiten sowie  an jahrelanger Teilzeitarbeit. Da auch in Bayern das Rentenniveau sinkt, hilft LichtBlick mit Soforthilfen oder monatlichen Patenschaften. Die Schulfamilie freut sich, mit dieser Spende einen kleinen Beitrag geleistet zu haben.
 
 

Das Foto zeigt v.l.:  Konrad Wilhelm, Lukas Klein, Ben Rösner, Katja Hühmer, Josefine Ermer und Projektleiter Siegbert Kopp.

Lesen ist wie Kino im Kopf

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schüler*innenwettbewerben, in dessen Mittelpunkt immer die Lesefreude und die Lesemotivation stehen. Auch an unserer Schule wird der Vorlesewettbewerb traditionell Anfang Dezember in der 6. Jahrgangsstufe durchgeführt.

Aus den acht Klassensieger*innen wurde am 1. Dezember in der Schülerbücherei die Schulsiegerin Lena Süß (6A) ermittelt, die die Ludmilla-Realschule beim Landkreisentscheid in Straubing im Frühjahr vertreten durfte. Die acht Teilnehmenden trugen zunächst stimmungsvoll und sicher kurze Passagen aus selbst gewählten Lieblingsbüchern vor. Nach einer Vorauswahl durch die Jury lasen die verbliebenen vier Kinder gekonnt und eindrucksvoll aus lustigen Kinderbuch ,Das Schwein kam mit der Post‘ von Jörg Juretzka vor. Die Jury bestand aus Frau Reindlmeier, Vertreterin der Schulleitung, dem Deutschlehrer Herrn Kimberger sowie den beiden Elternbeirätinnen Frau Zwickl und Frau Fisch. Sie ermittelte die Schulsiegerin nach den Kriterien Lesetechnik, Textverständnis sowie Textgestaltung:

 

 

1. Lena Süß (6A) (m.)                                           

2. Julia Fialkowski (6A) (l.)

3. Helena Binder (6B) (r.)

 

 

 

 

 

 

 

Wir gratulieren allen Teilnehmenden des Vorlesewettbewerbs ganz herzlich zu ihren ausgezeichneten Leseleistungen und bedanken uns ausdrücklich bei unserem Elternbeirat, der jedes Jahr die Büchergutscheine für die Gewinner*innen finanziert.

Bilder und Text: Margit Slawik und Eva Schrenker

Archäologie – Mehr als nur im Boden graben

Kreisarchäologe Dr. Husty gibt Einblicke in seinen abwechslungsreichen Arbeitsalltag

Am 07.11.2023 stand ein großes Highlight für die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen auf dem Plan: der Vortrag des Kreisarchäologen Dr. Ludwig Husty im Kulturforum in Oberalteich. Dort hatten die Kinder die Möglichkeit durch Funde, wie beispielsweise die bekannte Eismumie Ötzi oder den lokal gefundenen Keltenschatz, Informationen über vergangene Zeiten aus erster Hand zu erfahren.

Mit aussagekräftigen Bildern der Vorgeschichte gelang es Dr. Husty die Schülerinnen und Schüler in seinen Bann zu ziehen und das Interesse für die Vergangenheit bei ihnen zu wecken. Doch auch auf die notwendigen technischen Gerätschaften und die Regelungen bezüglich Ausgrabungen wurde ausführlich eingegangen.

Dabei führte Dr. Husty einige Beispiele von Grabungen aus dem Landkreis an, wie beispielsweise das 120 Hektar große Grabungsgebiet bei Straßkirchen, auf welchem ab April 2024 die Bauarbeiten für das BMW-Werk beginnen sollen. Solch ein Gebiet im Gäuboden ist für Archäologinnen und Archäologen von enormem Interesse, da der Boden in diesem Gebiet viele historisch wertvolle Schätze verbergen kann.

Des Weiteren erläuterte der Archäologe, dass zahlreiche Gräberfunde und Grabbeigaben im Landkreis Straubing-Bogen bedeutsame Rückschlüsse auf frühere Zeiten und die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod zulassen.

Der kurzweilige Vortrag warf bei den Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von Fragen auf. Was verdient ein Archäologe? Was war der bedeutsamste Fund in der Karriere des Kreisarchäologen Dr. Husty? Wie wird man Archäologe? Doch Dr. Husty wurde nicht müde, alle Fragen der Kinder ausführlich und anschaulich zu beantworten, sodass am Ende keine Frage ungeklärt blieb.

Wie jedes Jahr war der Vortrag des Kreisarchäologen wieder ein voller Erfolg und erfreute Kinder und Lehrer gleichermaßen. Deshalb soll diese Tradition auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden.                         Isabella Gruber, Klasse 6B, beim Überreichen eines Dankeschön-Geschenks an Dr. Husty                                                     6. Klasse zu Besuch beim Kreisarchäologen

Text: Fachseminar Geschichte

Fotos: Siegbert Kopp

 

Geo-Quiz am Sommerfest: Unsere Sieger

Fast 100 Schüler, Eltern und Gäste unserer Schule machten mit am Geographie-Quiz im Rahmen des Sommerfestes unserer Schule. In welcher Himmelsrichtung vom Pausenhof aus liegt das Bogener Rathaus? Wo die Turnhalle? Wie hoch ist das Mensagebäude, wie hoch steht die Kirche am Bogenberg über der Donau? Eine Bayernkarte zeichnen mit München, Nürnberg und Bogen? Getüftelt und geraten, geschätzt und gezeichnet wurde – und schließlich gab es drei Sieger mit den meisten richtigen Antworten: 1. Sieger wurde Michael Saller, den 2. Platz nahm Jonathan Eder ein vor Simon Probst. Sie gewannen je ein geographisches Sachbuch. Gratulation!

Bild und Text: Michael Braun

„ ONE MUST TRAVEL TO LEARN” – Mark Twain

Nach einer langen Pause durften im Schuljahr 2022/23 45 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a, 8b, 8c und 8e die langersehnte Englandfahrt antreten. Im Zeitraum vom 22. bis 27.Juli erkundeten die Klassen in Begleitung von Frau Reindlmeier, Frau Christoph, Frau Leeb und Herrn Kopp zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Süden Englands und in London.

Am Samstagabend verließ die Gruppe gegen 22 Uhr die Heimatstadt Bogen und machte es sich für die lange Busfahrt bequem. Natürlich waren die oberen Plätze des Doppeldecker-Busses sehr gefragt.

Nach mehreren kleinen Pausen – wie z.B. in Frankreich – musikalischen Einlagen, Kartenspielen und einem mehr oder weniger gemütlichem Schlaf erreichten wir am Sonntagmorgen die Fähre Calais-Dover. Im Anschluss an die eineinhalbstündige, windige Überfahrt fuhren wir weiter nach Hastings. Dort holten uns die Gastfamilien ab und wir konnten uns nach der langen Nachtfahrt ausruhen.

Am Montagmorgen ging es nach dem Frühstück zu den weißen Klippen von Beachy Head. Nach einer kleinen Wanderung und einem Aufenthalt am Meer, wo viele Schülerinnen und Schüler sich über die rutschigen Felsen ans Wasser kämpften, fuhren wir in das berühmte Seebad Brighton. Dort konnten wir uns durch eine Fahrt mit der British Airways i360, einer vertikal beweglichen Aussichtsplattform, einen Überblick über die Stadt verschaffen. Anschließend erkundeten die Achtklässler die Gassen der Stadt, die Strandpromenade und die Seebrücke Palace Pier, bevor sie wieder zu den Gastfamilien zurückkehrten.

Am Dienstagmorgen war das Wasserschloss Leeds Castle in der englischen Grafschaft Kent ein Reiseziel. Nach der interessanten Besichtigung der Innenräume des Schlosses, schlenderten wir zum „Maze“, einem Irrgarten, der aus 2400 mannshohen Eiben besteht. Einige Schüler wagten sich hinein und versuchten den Mittelpunkt zu finden, was meist auch gut gelang!

Am Nachmittag ging es dann zur kulturell und historisch bedeutsamen Stadt Canterbury. Dort besichtigten wir die Canterbury Kathedrale und hatten danach noch Zeit durch die wunderschöne, aber leider verregnete Altstadt zu bummeln. Anschließend machten wir einen Zwischenstopp bei einem Sainsbury‘s Supermarkt, um uns für die bevorstehende Heimfahrt nach Bogen zu versorgen.

Am Mittwoch stand das Highlight der Englandfahrt auf dem Programm: LONDON! Nachdem wir uns von den Gastfamilien, die uns sehr gut aufgenommen und versorgt hatten verabschiedeten, ging es endlich in die britische Hauptstadt. Gleich nach der Ankunft im Stadtteil Greenwich und einem kurzen Fußmarsch hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Skyline der schönen Stadt. Mit einem Ausflugsschiff fuhren wir auf der Themse Richtung Westminster. Schon bald konnte man erste Sehenswürdig- keiten entdecken: die Tower Bridge, den Tower, die Shard, die St. Paul’s Kathedrale, das London Eye, Westminster Hall, den Elizabeth Tower in dem sich die Glocke Big Ben befindet, und, und, und,…. Wir stiegen bei der Westminster Bridge aus und gingen zum London Eye, einem 135 Meter hohen Riesenrad inmitten der Stadt. Eine Umrundung dauert etwa 40 Minuten. Von hoch oben konnten wir schöne Eindrücke von London sammeln – wegen der klaren Sicht konnte man kilometerweit sehen. Nach einer kleinen Stärkung mit Fish ‘n Chips und Pizza machten wir einen Stadtspaziergang mit dem Ziel Covent Garden, einem beliebten Kultur- und Einkaufsviertel. Auf dem Weg dahin machten wir Fotostopps bei den Houses of Parliament, Westminster Abbey, Buckingham Palace, und am Trafalgar Square mit Nelson’s Column. Am Covent Garden bot sich die letzte Gelegenheit Souvenirs zu kaufen und unsere restlichen britischen Pfund loszuwerden. Gemeinsam fuhren wir gegen Abend mit der U-Bahn zur O2 -Arena in Greenwich. Dort stand unser Doppeldeckerbus bereit für die Heimfahrt.

Am Donnerstagabend kamen wir 45 Schülerinnen und Schüler nach einer 22½-stündigen Fahrt wohlbehalten, aber müde wieder in Bogen an. Die Englandfahrt bleibt uns nicht nur auf Fotos eine schöne Erinnerung. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und die Gemeinschaft gestärkt. Die vielen neuen Erkenntnisse -nicht nur über das regnerische Wetter- bleiben uns für immer!

Text: Kristina Wenninger, Klasse 8b

Fotos: Siegbert Kopp

 

Aktuelle Informationen

Die Schulfamilie hat sich auch eine Pause verdient, doch das Sekretariat ist zu folgenden Zeiten besetzt:

  • 31. Juli bis 04. August 2023 von 08:00 – 12:00 Uhr
  • 04. bis 11. September 2023 von 08:00 – 13:00 Uhr

Mit vollem Elan starten wir wieder am Dienstag, 12. September 2023 um 07:50 Uhr.