Archiv der Kategorie: Allgemein

– Neuigkeiten –

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

wie Sie den Pressekonferenzen von Herrn Ministerpräsident Dr. Markus Söder und von Herrn Minister Prof. Dr. Piazolo entnehmen konnten, wird für die Bayerischen Schulen die Distanzbeschulung in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 fortgesetzt. 

Das bedeutet, dass ab Montag, 22. Februar 2021 bis auf weiteres Distanzunterricht
für die Jahrgangsstufen 5 – 9 und Wechselunterricht für die Jahrgangsstufe 10  durchgeführt wird.

Es gilt somit nach wie vor:

  • Bitte weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass es sich zu den üblichen Unterrichtszeiten in Teams anmeldet.
  • Gruppen der 10. Klasse melden sich an den Tagen, an denen sie zu Hause sind ebenfalls zu den üblichen Unterrichtszeiten in Teams an und verfolgen den Unterricht im Klassenzimmer.
  • Sollte Ihr Kind krank sein und nicht an der Online-Beschulung teilnehmen können, so bitten wir um eine entsprechende Krankmeldung über den Schulmanager.
  • Für die Klassen des gebundenen Ganztags gelten die bereits am 14. Dezember 2021 übermittelten stundenplantechnischen Veränderungen weiter.

 Bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen

S. Renner

Mein Kind ist krank – was nun? – Aktuelle Fassung vom 2020-12-14

Hier finden Sie unser Hygienekonzept: Stand 2020-12-14

Ansprechpartner und Unterstützungsangebote in der Corona-Zeit

 

In diesem Jahr ONLINE! Das erste Vorstellungsgespräch

Um der Unsicherheit vor dem ersten Vorstellungsgespräch entgegenzutreten, wurde im Rahmen des Wirtschafts- und IT-Unterrichts auch in diesem Schuljahr das Projekt „Mein erstes Vorstellungsgespräch“ durchgeführt. Für einige Schüler der 9. Jahrgangsstufe war es am Montag, den 8. Februar soweit. In einem Test-Bewerbungsgespräch nahmen Frau Liebl (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) und Herr Bachl (Fachbereich IT) mit Unterstützung der WW-Referendarinnen die Rolle der Personalleitung ein. Im Vorfeld wurden im WR- und IT-Unterricht ausführlich die Inhalte einer Bewerbungsmappe und der Ablauf eines Vorstellungsgespräches besprochen. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen erstellten anschließend eine eigene Bewerbungsmappe bzw. reichten eine Online-Bewerbung ein. Aufgrund der momentanen Covid-19-Situation wurden die Vorstellungsgespräche in einer Teams-Videokonferenz durchgeführt. Nach einer kurzen Vorstellung der Bewerberin bzw. des Bewerbers wurden Fragen zum Ausbildungsberuf oder zum Unternehmen gestellt. Zudem sollte der Schüler z. B. seine Stärken und Schwächen erläutern oder von seinen Praktikumserfahrungen erzählen. Mit dieser realitätsnahen Simulation des Gespräches können Schüler erste Erfahrungen im Bewerbungsverfahren sammeln und mit mehr Selbstbewusstsein in das echte Vorstellungsgespräch gehen. Daher ist auch die Nachbesprechung der Gespräche sehr wichtig. Hier erhält der angehende Azubi eine Rückmeldung zum Auftreten und Antwortverhalten sowie ein unterstützendes Feedback zur Bewerbungsmappe.

Text und Bilder: Petra Liebl 

Ein Signal der Solidarität: Schüler der Ludmilla-Realschule füllen Weihnachtspäckchen für die Ärmsten in Osteuropa

Dieses Jahr ist geprägt von der Coronavirus-Pandemie. Gerade Menschen in ohnehin schon schwierigen Lebenssituationen treffen die Auswirkungen besonders. Das gilt auch für diejenigen, für die sich die Johanniter-Weihnachtstrucker in verschiedenen Zielländern engagieren: Familien, ältere Leute, Menschen mit Behinderungen oder Alleinstehende, denen es häufig am Nötigsten fehlt. Ihre Situation ist in der Corona-Krise, nicht zuletzt durch die großen wirtschaftlichen Einbrüche, oft noch hoffnungsloser geworden.Auch an Geschenke ist dort meist nicht zu denken. Um diesen Menschen zu helfen und ihnen eine kleine Freude zu bereiten, haben sich Swetlana Müller, Sonja Müller-Pertschy und Heidi Seidl der Sache angenommen und für die Johanniter auch heuer wieder Hilfspakete für die Weihnachtstrucker eingesammelt. Wenn diese vor Weihnachten Richtung Albanien, Bosnien und Rumänien starten, haben sie auch Pakete, die von Schülern, Lehrern und Eltern der Ludmilla-Realschule gespendet und gepackt wurden, auf ihrer Ladefläche. Jede Klasse übergab auf Initiative der Fachschaft Religion ein Päckchen, in dem Mehl, Zucker, Reis, ein paar Tafeln Schokolade und Kekse enthalten sind. Eines durfte beim Packen auf keinen Fall vergessen werden: Ein kleines Geschenk für die Kinder, egal ob Malbuch, Stifte oder Teddybär, um zu den nützlichen Dingen noch eine kleine Freude zu bereiten. „So ein Päckchen ist für die Menschen dort ein Zeichen, dass sie in ihrem Elend nicht vergessen sind. Uns geht es um ein kleines Zeichen der Solidarität“, sagte Stefan Renner, Schulleiter der Ludmilla-Realschule. Gerade während der harten Wintermonate sei diese Hilfe dringend nötig. Das Wissen, dass die Päckchen aus Bogen extra für sie gepackt wurden, gebe den Menschen Kraft. „Soziales Engagement von Kindern und Jugendlichen kann nicht als selbstverständlich erachtet werden, sondern ist und bleibt außergewöhnlich und verdient unsere volle Unterstützung!“, so der Schulleiter. Soziales Engagement bedeute, sich für andere einzusetzen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, denn persönliche Stärken und soziale Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit oder Kontaktfähigkeit spielen sowohl in Schule und Freizeit als auch später in Ausbildung und Beruf eine entscheidende Rolle. Jugendliche lernen auf diesem Weg, mehr Verständnis füreinander und für Menschen in anderen Lebenssituationen zu entwickeln.

Bilder und Text: Uli Kimberger

Orgelportrait übergeben

Oberalteich. Am Donnerstag, 19. November, besuchte die Klasse 6b der Ludmilla-Realschule Bogen zusammen mit stellvertretendem Schulleiter Ulrich Rummel, Musiklehrerin Karin Saller und den Geschichts-Referendarinnen Sonja Achatz, Katharina Lechner und Rieke Weinzierl die ehemalige Klosterkirche St. Peter und Paul in Oberalteich. Ebenso wie in den vergangenen Jahren haben sich die Schülerinnen und Schüler der Ludmilla-Realschule im Rahmen des deutschlandweiten Projekts der Deutschen Orgelstraße „Königskinder heben den Kulturschatz Orgel“ auf die Spuren dieser Königin der Instrumente begeben. Das daraus entstandene Orgelportrait wurde von stellvertretendem Schulleiter Rummel an den Hausherrn der Kirche, Pfarrer Richard Meier übergeben. Dieser bedankte sich mit einer kurzweiligen Führung zur Geschichte der Kirche und des ehemaligen Klosters Oberalteich in der die Schülerinnen und Schüler unter anderem auch die Oberkirche besichtigen durften. Dass die Altarbilder mit einer knapp 300 Jahre alten Kurbelvorrichtung heruntergelassen werden können brachte die Gäste ebenso zum Stauen wie viele weitere spannende Informationen von Pfarrer Meier. Im Anschluss daran erkundeten die Schüler unter Leitung von Musiklehrerin Karin Saller die Kirchenorgel. Dabei erhielten die Teilnehmer sowohl Informationen über die Technik und Funktionsweise der Orgel als auch einen Einblick in das Innenleben des großen Instruments. Die Kinder erlebten live, dass die Kirchenorgel wahrlich ein Instrument mit enormer Klanggewalt ist, die ergreifend ist. Fazit einer Schülerin: „Das sieht man nicht alle Tage!“

Stellvertretender Schulleiter Ulrich Rummel übergibt zusammen mit Musiklehrerin Saller das Orgelportrait an Pfarrer Meier (vorn von rechts) umrahmt von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b der Ludmilla-Realschule

Interessiert lauscht eine Schülergruppe den Klängen der Orgel, gespielt von Musiklehrerin Karin Saller

Bilder und Text: Karin Saller

In der Realschule gelandet 

Für die Klasse 6A war dieser Besuch eine glatte Punktlandung: Herr Röser von der Cargolux hielt an unserer Schule einen Vortrag über seinen Beruf als Pilot. Dabei beantwortete er viele Fragen der Schülerinnen und Schüler. 

Der Pilot erklärte, er habe schon 12.000 Flugstunden hinter sich und war als Pilot schon auf allen Kontinenten – außer der Antarktis. Derzeit fliegt er eine Boeing 747F. Dieses Flugzeug ist für große und schwere Fracht gebaut und kann zum Teil in zwei Stockwerken beladen werden. Er hat schon Formel-1-Autos transportiert, wertvolle Rennpferde oder zerlegte Hubschrauber. Ebenfalls erklärte er den Schülern, er sei kein Fan von Pilotenuniformen, die er sofort nach der Landung gegen bequeme Kleidung eintauscht. Herr Röser findet seinen Beruf sehr abwechslungsreich, weil man neben vielen Ländern auch viele unterschiedliche Kulturen kennenlernt. Leider bringe die Fliegerei auch gefährliche Situationen mit sich, wie er anhand zweier Notlandungen erzählt, bei denen zum Glück nichts passiert sei. 

Am Ende seines Vortrages zeigte Herr Röser der Klasse noch Fotos von seinen Flugzeugen, die er bisher fliegen durfte. Angefangen als Segelflieger mit 14 Jahren hat er durch Lehrgänge und Prüfungen immer größere Flugzeuge steuern dürfen – außer Hubschrauber. Er ist Mitte fünfzig und wünscht sich, noch lange in den Lüften bleiben zu können. Der Vortrag endete mit einer Hausaufgabe für die Klasse: Die Schülerinnen und Schüler in der 6A mussten geographische Fragen, etwa nach Zeitzonen oder Kontinenten und Städten beantworten. Dieser Vortrag war eine echte Punktlandung! 

Text: Michael Braun

Bilder: Uli Kimberger

Erinnerung an den Mauerfall vor 31 Jahren als UNESCO-Projekt

Am 9. November jährte sich der Mauerfall in Berlin zum 31. Mal. Anlässlich dieses denkwürdigen Jubiläums führte unsere Schule als anerkannte UNESCO-Projektschule unter der Federführung von Lehrerin Sonja Müller-Pertschy und UNESCO-Schulkoordinator Peter Werner einen Projekttag an der Schule durch. Im Vorfeld wurden zahlreiche Schuhkartons von Eltern und den Schuhfachgeschäften „Reno“ und „Happy Schuh“ in Straubing gesammelt. In der Aula der Schule bauten Schülerinnen der UNESCO-AG aus der Klasse 5d eine symbolische Mauer mit den Schuhkartons auf. Eine Seite stand für die ehemalige DDR mit Flagge und Todeszone, die andere für die BRD, ebenfalls mit einer Flagge gekennzeichnet. Die SED-Führung ließ die Mauer errichten. Baubeginn war am 13. August 1961, am 9. November 1989 fiel die Mauer und vereinigte somit das geteilte Deutschland. Sie stand als Symbol des „Kalten Krieges“ 28 Jahre und wurde auch „antifaschistischer Schutzwall“ genannt. Die Länge der Mauer zwischen Ost- und Westberlin war 46 km und die Grenzanlagen um ganz Westberlin 155 km. Die SED-Führung ließ die Mauer bauen, um den Flüchtlingsstrom von Osten nach Westen zu unterbinden. In dieser Zeit wurden ca. 245 Menschen an den Grenzanlagen getötet. Die Schülerinnen und Schüler, die zwei Buchstabenrätsel lösten und deren Begriffe „Freiheit“ und „Demokratie“ ergaben, durften am Ende der Veranstaltung die Mauer „einreißen“. Ebenfalls wurden den Schülerinnen und Schülern Fragen zur Thematik während der Veranstaltung beantwortet, da sie diese Problematik des Mauerbaus und die Trennung zwischen Ost und West nicht erlebt hatten. Diese Veranstaltung sollte im April diesen Jahres am „Internationalen Projekttag“ der UNESCO durchgeführt werden.

Bilder: Uli Kimberger und Peter Werner

Text: Peter Werner

Lichter für den Frieden

Kriegsgräberstätten sind Lernorte der Geschichte, die den Lebenden eindringlich Mahnung zum Frieden sein müssen! Die Sensibilisierung für die Gefahren extremistischer Weltanschauungen gehört zum pädagogischen Programm und frühpräventiven Bildungsauftrag des Volksbundes. Der Volksbund ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe sowie anerkannter Träger der politischen Erwachsenenbildung. Wem Offenheit wichtig ist, wer an der Vielfalt Europas teilhaben und wer sich mit dem Thema Frieden beschäftigen möchte, findet hier spannende Angebote.

An der Ludmilla-Realschule unterstützen wir den Verein mit unserer jährlichen Kerzenbestellung im November. Dieses Jahr kamen durch die Aktion „Lichter für den Frieden“ ca. 800 € zusammen.

Text: Monika Tremmel 

Bilder: Uli Kimberger