Archiv der Kategorie: Allgemein

WICHTIGE TERMINE 2020

  • 24.- 28. Februar 2020: Faschingsferien 
  • Montag, 09. März 2020: Infoabend zu den angebotenen Wahlpflichtfächergruppen für die 6. Jahrgangsstufe um 19:00 Uhr
  • Dienstag, 17. März 2020: Infoabend zum gebundenen Ganztag um 19:00 Uhr
  • Freitag, 27. März 2020: „Tag des offenen Hauses“ mit Informationen zum Übertritt von 15:00-17:30 Uhr
  • 2.- 6. März 2020:    Skilager Gruppe 1 (7.Klasse)
  • 9.- 13. März 2020:  Skilager Gruppe 2 (7.Klasse) 
  • Dienstag, 28. April 2020: Elternsprechtag für die Jgst. 5 bis 10 (17:00-19:30 Uhr)
  • Anmeldung für die 5. Jahrgangsstufe zum Schuljahr 2020/21: Woche vom 11.-15. Mai 2020 im Sekretariat unserer Realschule
  • Probeunterricht am 19./20. und 22. Mai 2020

„Museum im Koffer“

Schüler versetzen sich in die Welt während des Ersten Weltkriegs

Anhand von originalen Fundstücken aus dem Museumsdepot des Stadtmuseums Abensberg konnten die Schüler der Klassen 9A und 9B in die Welt von vor 100 Jahren während des Ersten Weltkriegs eintauchen. Dazu war eine Mitarbeiterin des Museums auf Einladung der Geschichtslehrerin Frau Seidl mit verschiedenen Exponaten an die Ludmilla-Realschule gekommen.

Die SchülerInnen erforschten in mehreren Gruppen begeistert zusammen Waffen, Trench-Art, Veteranen-Andenken und vieles mehr. Neben dem fachgerechten Umgang mit Ausstellungsstücken sollten die Jugendlichen aber vor allem auch zum entdeckenden Lernen angeregt werden, indem sie Fragen an die vielfältigen Sach-, Bild- und Textquellen stellten und diese originalen Zeugnisse auch interpretierten. Vieles erzählte dabei von der Kriegsbegeisterung, aber auch von den Gefallenen.

So wurde der Erste Weltkrieg als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts auf handlungsorientierte und damit auch anschauliche Weise vertieft und die gelungenen „Forschungsergebnisse“ der SchülerInnen zeigten, dass viele Erkenntnisse gewonnen wurden.

Text: Ulrike Seidl

Bilder: Uli Kimberger

Konzertbesuch unserer Fünftklässler im Theater Regensburg

Knapp 100 Fünftklässler, begleitet von fünf Lehrkräften der Ludmilla-Realschule Bogen, saßen kürzlich gebannt und mit großen Augen auf ihren Stühlen im Neuhaussaal und hörten konzentriert den über 50 Musikern des Philharmonischen Orchesters Regensburg zu. The Young Person’s Guide to the Orchestra von Benjamin Britten stand auf dem Programm. Langeweile kam in der nächsten knappen Stunde keine auf, dafür sorgten Sprecher Michael Heuberger und Dirigent Generalmusikdirektor Chin-Chao Lin. Gemeinsam stellten sie im Lauf des Konzerts sämtliche Orchesterinstrumente vor, von der 1. Geige bis zum Holzblock.

Ein weiteres Highlight des Vormittags war für viele Schüler die Führung vorab durch das Theater Regensburg. Auf Einladung von Dramaturgin Kathrin Liebhäuser, erkundeten die Schüler den riesigen Kostümfundus mit einer eigenen Abteilung nur für Schuhe und Stiefel. Wer Glück hatte durfte eine Theatermaske in Form eines Schweinekopfes probeweise aufsetzen. Bühnentechniker schoben ein Schlagzeug über die Opernbühne für die in Kürze folgende Probe des Tanzensembles, während die Schüler sich einige Minuten auf die teuersten Plätze im Parkett setzen durften.

„Das war toll!“ und so manche mit „Hinter den Kulissen“-Fotos randvoll gefüllte Handyspeicherkarte zeigten, dass es für Lehrer und Schüler ein außergewöhnlicher Schultag im Theater Regensburg war!

Bilder und Text: Karin Saller

Schüler basteln Insektenhotels

Die Schülerinnen und Schüler der Schulgarten-AG von der Ludmilla-Realschule in Bogen besuchten das TfK-Technikhaus für Kinder in Straubing. TfK-Technik für Kinder e.V.   Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ und einer der Botschafter der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. Die Europäische Kommission wählte den Verein als „Best-Practice-Beispiel“ aus. Begleitet wurden die Jugendlichen der 5. bis 10. Jahrgangsstufe von ihrem Lehrer Peter Werner. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung durch Herrn Andreas Müller, der das ganze Projekt betreut und mit initiiert hat, lernten die Teilnehmer sämtliche Werkzeuge und den Umgang mit der Akku-Bohrmaschine kennen. Herr Andreas Müller und sein Kollege Horst Scherer bereiteten die benötigten Holzbauteile für das Insektenhotel vor und betreuten die Schülerinnen und Schüler während ihrer Arbeit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erwarben sie innerhalb kurzer Zeit handwerkliche Fähigkeiten und stellten die Insektenhotels nach ca. zwei Stunden fertig. Am Ende präsentierten die Jugendlichen stolz ihre Produkte, die dann an der Schule bestückt und im Schulgarten aufgestellt werden. Die Schulgarten-AG hat sich nicht nur den Anbau von Gemüse zur Aufgabe gemacht, sondern auch den Insektenschutz.

Bilder und Text: Peter Werner

Die Neugier aufs Handwerk wecken – 8C zu Besuch in der Handwerkskammer Regensburg

Bereits zwei Jahre vor dem Ende der Schulzeit müssen die Schülerinnen und Schüler die Entscheidung über den richtigen Beruf vorbereiten. Um den Mädchen und Buben eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, werden an der Ludmilla Realschule zahlreiche Aktivitäten zur Berufsorientierung durchgeführt. Und so durften die Schülerinnen und Schüler Klasse 8C im Bildungszentrum der Handwerkskammer Regensburg hautnah erleben, wie der praktische Alltag während der Ausbildung in einem Handwerksberuf aussieht. Die Schüler wurden vom Leiter des Bildungszentrums, Herrn Benjamin Spiegler, durch die verschiedenen Ausbildungshallen geführt und schnupperten dabei in verschiedene Berufsfelder wie z.B. Maurer, Maler, Kfz-Mechatroniker oder Elektriker. Vielfach waren die Schüler sogar selbst gefordert, denn beispielweise den Friseuren durften sie nicht nur über die Schule blicken, sondern sogar selbst Hand anlegen und dabei erleben, dass es gar nicht so leicht ist, mit Haaren professionell umzugehen. Ein etwas anderer Schultag brachte somit viele neue Eindrücke, die Entscheidungen auf dem Weg ins Berufsleben etwas erleichtern.

Bilder und Text: T. Woydke

Realschüler waren zu Gast im Radio

Einen ganz besonderen Ausflug erlebten kürzlich acht Schülerinnen und Schüler der
Klasse 5b der Ludmilla-Realschule Bogen. Zusammen mit Musiklehrerin Karin Saller waren sie zu Gast beim Bayerischen Rundfunk in München, um an der Livesendung „Do Re Mikro“ als Studiogäste teilzunehmen.
Der Nachmittag begann mit einer einstündigen Führung durch das Rundfunkgebäude.
Die Führerin zeigte den Kindern den großen Konzertsaal, in dem auch die Aufnahmen
des Münchner Rundfunkorchesters gemacht werden. Dann ging es weiter zu
den Hörspielstudios von Bayern 2. Die Schülerinnen und Schüler lernten zum Beispiel, wie man Schneegeräusche ganz ohne richtigen Schnee im warmen Studio nachmachen kann. In den
Aufnahmestudios von Bayern 3 waren die großen Monitore auffällig, auf
denen die aktuellen Staumeldungen angezeigt werden, die die Moderatoren live vorlesen.
Höhepunkt war natürlich die Teilnahme an der Live-Radiosendung „Do Re Mikro“
in BR-Klassik. Dabei durften die Schüler auch selbst mitwirken und beispielsweise
durch das Mikrofon Liedtitel ansagen oder die Gewinnspieltelefonnummer
durchgeben.
Wer die Sendung verpasst hat, kann sich diese als Podcast unter
https://t1p.de/7yxq anhören.

Bilder und Text: K. Saller

Gespräche mit drei Tigern

Englisch- und Französischunterricht mal anders – Eishockeyspieler zu Gast an der Ludmilla-Realschule

Die Fans der Straubing Tigers sind momentan in Ekstase, ob der guten Platzierung in der Liga und so war es kein Wunder, dass die Schüler der Ludmilla-Realschule, ausgestattet mit Fanmützen, Trikots und Schals vergangene Woche in ihren Klassenzimmern saßen und gespannt der Dinge harrten, denn: Antoine Laganière, Mitchell Heard und Sena Acolatse wurden erwartet, gleich drei Topspieler der Straubing Tigers und Idole vieler Schüler. Die Französisch- und Englischschüler der 9. und 10. Klasse hatten die Gelegenheit erhalten, die Stars der Straubing Tigers hautnah zu erleben. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Sylvia Diewald und Barbara Drexler führten sie Interviews über ihre persönlichen Erfahrungen zu den Themen Eishockey, ihre Heimatländer Kanada und USA, die DEL, Straubing und Umgebung und natürlich die Familien. Gesprochen wurde – logisch – nur Englisch und Französisch.

Antoine Laganière stellte sich zunächst der Klasse 10c vor. Der fast 30 Jahre alte Franko-Kanadier absolviert seine zweite Saison in Straubing, kam 2018 aus Finnland in die DEL. Zuvor hatte er bereits für die NHL und die AHL gespielt. 2013 feierte er zum Abschluss seiner Zeit an der Yale University den Meistertitel mit den Yale Bulldogs. Bei den Tigers fühle er sich sehr wohl und auch das Leben in der Stadt und die Fans habe er schätzen gelernt. Für den 1,90 Meter großen Stürmer stand früh fest, dass er neben dem Eishockey Wirtschaftswissenschaften studieren wolle und das tat er dann auch und das sogar an der Eliteuniversität in Yale. Dass die Studiengebühren dort sehr hoch seien, schockierte die Schüler förmlich. „Mein Vater war immer sehr leidenschaftlich in Bezug auf die Sportart, und meine drei älteren Brüder haben auch alle Eishockey gespielt. Mit etwa drei Jahren hatte ich zum ersten Mal Schlittschuhe an. Mir hat es gefallen, ich war ganz gut – so ging es dann eben weiter!“ Und selbstredend gehörte auch Laganière, dessen Wurzeln in dem Dorf L’Île Cadieux / Québec mit nur etwas mehr als 100 Einwohnern liegen, in seiner Kindheit zur großen Anhängerschaft des kanadischen Eishockeys. Das Schwierigste im Eishockey sei für ihn, dass man immer konstante Leistungen bringen müsse. Sein Besuch am vergangenen Mittwoch war kein Zufall, sondern dem Deutsch-Französischen Tag geschuldet, der Jugendlichen beider Länder die Sprache näher bringen soll und deshalb dekorierten die Schüler zu diesem Anlass auch noch die Aula in den Farben der blau-weiß-roten Trikolore. Zudem versorgten sie die gesamte Schule mit französischen Spezialitäten. Die Aktion zur Völkerverständigung verdeutlicht die Bedeutung des Fremdsprachenunterrichts. Neben dem kulinarischen Genuss wurden so das Fach Französisch und der Deutsch-Französische-Tag lebendig.

Zeitgleich standen Mitchell Heard und Sena Acolatse den Schülern der 9b und 9d im Englischunterricht Rede und Antwort. Wie das Leben in Straubing und seinem Umland so sei, ob sie Familie haben, wie ihnen die Gegend gefalle und hierbei ganz besonders der Bayerische Wald, wollten die Schüler wissen. Acolatse habe schon viel Bekanntschaft mit bayerischen Mehlspeisen gemacht, da er als Veganer ja keinen Schweinebraten probiert. Heard dagegen freut sich auch über Schnitzel und Bier. Auch die Tradition des Straubinger Christkindlmarkts finden sie gut und vor allem den Glühwein. Vergleichbares gebe es bei Ihnen nicht. Nicht zu vergessen die obligatorische Fragen nach ihren Freizeitbeschäftigungen. Eishockey habe beide bereits seit Kindesbeinen an fasziniert und so haben sie schon als Kinder begonnen zu spielen und zwar meistens draußen. Beide waren sich einig, dass – nach den Unterschieden zwischen den USA bzw. Kanada und Deutschland gefragt – Obst und Gemüse hier erheblich besser schmecke. Sie hätten den Eindruck, dass in Deutschland viel weniger Pestizide verwendet werden. Während Acolatse in Kalifornien zuhause sei, aber in Edmonton / Kanada aufgewachsen sei, ist Heard gebürtiger Kanadier aus Ontario, der zwar Englisch als Muttersprache habe, aber seine gesamte Schulzeit auf Französisch verbracht habe. Nach dem Ende ihrer Karriere könnte sich Sena Acolatse vorstellen, ein Restaurant zu führen, während Mitchell Heard gerne eine Hockeyschule leiten würde. Die Stimmung im Straubinger Stadion finden beide Spieler super, denn es ist laut und es ist kalt. Zuhause in Straubing habe es jeder Gegner extrem schwer, weil die Fans zu 100 % hinter den Tigers stehen. Acolatse und Heard verbindet eine tiefe Freundschaft. Sie beschreiben sich selber als „einfache Jungs“, die gerne Spaß haben. Die Schüler diskutierten fast eine Stunde lang mit den sympathischen Spielern „avec plaisir“ und „much fun“ und konnten so ihre Fremdsprachenkenntnisse in der Praxis anwenden. Zur großen Freude aller gab es zum Abschluss persönliche Autogramme und auch Selfies durften gemacht werden. Mit strahlenden Augen bedankten sich die Schüler und Lehrer ganz herzlich für die schönen Gespräche und nicht zuletzt die Gutscheine für ein Heimspiel.

Text: Ulrich Kimberger   – Fotos: Drexler, Kimberger