Archiv der Kategorie: Allgemein

Hilfe gegen Altersarmut/Spendenübergabe

Die Schülerfima CableY der Ludmilla-Realschule Bogen hat wieder einmal ihr Füllhorn ausgeschüttet. 500 Euro wurden an LichtBlick Seniorenhilfe e.V. gespendet. Der Betrag setzte sich aus Verkäufen von Schullogoartikeln und den Einnahmen aus der Glücksradaktion zusammen. Schon von Beginn an war klar, dass die zu spendende Summe regional eingesetzt werden soll. Mit LichtBlick Seniorenhilfe e.V. wurde ein Verein gefunden, der in Niederbayern tätig ist. Das Ziel des Vereins ist es, möglichst vielen bedürftigen Rentnerinnen und Rentnern, die aus finanziellen Gründen Not leiden müssen, schnell und unbürokratisch Hilfe und dauerhafte Unterstützung zu bieten. Laut Herrn Konrad Wilhelm  von LichtBlick  seien vor allem Frauen gefährdet, da diese in der Regel weniger Rente erhalten. Dies liege an den Kindererziehungszeiten sowie  an jahrelanger Teilzeitarbeit. Da auch in Bayern das Rentenniveau sinkt, hilft LichtBlickmit Soforthilfen oder monatlichen Patenschaften. Die Schulfamilie freut sich, mit dieser Spende einen kleinen Beitrag geleistet zu haben.

Das Foto zeigt v.l.: Konrektor Ulrich Rummel, Projektleiter Siegbert Kopp, Marcel Christiani, Kristina Wenninger, Zsofi Rengel, Elias Stern, Projektleiterin Sandra Leeb und Konrad Wilhelm.

Text: Siegbert Kopp, Sandra Leeb

Bild: Marina 

Karten lesen – Quiz lösen: 

Der Projekttag „nei kemma“ in der 5. Jahrgangsstufe 

 

Schatzkarte, Salzhandel, Steinerne Brücke – und was hat die Donau damit zu tun? 

 

Kurz vor den Osterferien fand für die SchülerInnen aus allen fünften Klassen ein weiterer Baustein unseres Übergangskonzepts statt: Der Projekttag „nei kemma – Karten-Lesen“.
Da die Realschule Bogen UNESCO-Schule ist, sollten auch unsere „Jüngsten“ den Begriff UNESCO nicht nur theoretisch kennen. Daher entschied sich das Schulentwicklungsteam zusammen mit der Fachschaft Geografie, für den Projekttag die von unserer Schule aus nächstgelegene UNESCO-Weltkulturerbestätte, die Altstadt von Regensburg, zu wählen. Bekanntlich liegt Regensburg ja ebenso an der Donau wie die Stadt Bogen, so dass fast wörtlich das Motto des Volksliedes „Bin a Schiffsmo und fahr auf da Doana“ galt. Dieses Lied wurde im Musikunterricht einstudiert und begeistert gesungen, im Fach Kunst gestalteten die SchülerInnen Schatzkarten mit Bezug zum Stadtplan von Bogen. 
 

 

Zum Einstieg in den „nei kemma – Karten-Lesen“-Projekttag wurden die SchülerInnen anhand mehrerer Aufgaben von Bogen sozusagen donauaufwärts nach Regensburg geleitet. Spielerisch und digital mit Hilfe interaktiver Inhalte lernten die SchülerInnen im Laufe des Vormittags einzelne Sehenswürdigkeiten der Regensburger Altstadt kennen. Sie lösten bei jeder Sehenswürdigkeit Rätsel zum Themenbereich Kartenlesen und eine themenbezogene Maßstabsaufgabe. Wie hoch ist das Ostentor? Wie lang die Steinerne Brücke? Im Vordergrund dieses Bausteins unseres Übergangskonzepts stand die Verbindung von fachlichem Lernen und überfachlichen Kompetenzen: Salz als „Gold des Mittelalters“ war Schwerpunkt beispielsweise bei der Sehenswürdigkeit „Salzstadel“. Anhand der Bayernkarte im Schulatlas mussten die SchülerInnen herausfinden, auf welchen Wasserstraßen das Salz im Mittelalter aus Bad Reichenhall nach Regensburg transportiert wurde. „Wie weit ist das in Wirklichkeit?“, fragten sich die SchülerInnen mit Blick auf ihre Tablets. Geschickt und in kleinen Gruppen nutzten sie Apps und Erklärvideos zur Lösung der Quizaufgaben. Diese Videos wurden speziell für diesen Projekttag mit Unterstützung der TutorInnen erstellt. „Das Arbeiten mit dem Tablet hat mir besonders Spaß gemacht“, meinte eine Schülerin im Anschluss.

 

Integriert in den Projekttag wurde auch die wöchentliche Lesestunde für unsere 5. KlässlerInnen. Passend zum Thema Regensburg wurde die Sage der Steinernen Brücke zu Regensburg intensiv gelesen. Eine spezielle virtuelle Lesestunde für SchülerInnen in Quarantäne wurde ebenfalls angeboten. So konnte die Steinerne Brücke auf digitalem Wege auch vor dem heimischen Computer erkundet werden. 

 

Eine Überraschung für unsere FünftklässlerInnen hatte sich das Studienseminar Geografie bzw. Geschichte ausgedacht: Mit Mantel und Hut brütete der Kartograf Gerhard Mercator im dunklen Studierzimmer über ersten brauchbaren Landkarten. Vor über 500 Jahren galt er als Erfinder des ersten Atlas. Unsere Referendare stellten diese Szene anhand eines Rollenspiels vor und beantworteten viele Fragen der kleinen neugierigen Forscher. 

 

Auch an kreative Phasen im Lauf des Projektvormittags wurde gedacht: Oberpfalz? Niederbayern? Unter-, Mittel-, Oberfranken? Kein Problem für eifrige Kartenzeichner: Die SchülerInnen erstellten Bilder im Zentangle-Style anhand einer Umrisskarte von Bayern mit den Regierungsbezirken. Auch hier wurde wieder der Bezug zur bayerischen Heimat gefördert. Dieser abwechslungsreiche und spannende Vormittag mit Fragen rund ums Kartenlesen endete mit einem digitalen Quiz. Hier galt es für die Urkunde zur „Jahrgangsstufensiegerklasse“ gemeinsam Punkte zu ergattern.  

 

 

Peace: Schüler setzen Zeichen gegen Ukraine-Krieg

Ein überdimensionales Peace-Symbol, bestehend aus allen Schülern der 10. Klassen, formte die Bogener Realschule genau einen Monat nach Kriegsbeginn als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine. Die Idee zu der Aktion stammte von den Verbindunglehrern und den drei Schülersprechern. „Wir wollten bewusst ein Zeichen für den Frieden setzen“, sagte Silke Kimberger, Verbindungslehrerin an der Realschule. Die gesamte Schule fühle mit den Menschen, die alles verloren hätten – ihr Zuhause, ihre Freiheit, vielleicht sogar Familienangehörige. In der Dreifachturnhalle der Realschule sollen in absehbarer Zeit ukrainische Flüchtlinge notuntergebracht werden. Diese sollen durch eine Spendenaktion unterstützt werden: In dieser und in der kommenden Woche werden die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Kleine Münze – große Freude“ ihr Kleingeld aus ihren Portemonnaies und aus ihren Hosentaschen spenden. Die Schülersprecherinnen baten die Schüler bereits im Vorfeld im Rahmen einer Schweigeminute innezuhalten und sich Gedanken zu machen, was Frieden bedeute.

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Foto: Kevin Markvart, 10A

Text: Uli Kimberger

Lesetraining an der Ludmilla Realschule

Weil wir an der Ludmilla Realschule um die Schlüsselrolle des Lesens bei der Bildung wissen, ist uns Leseförderung ein zentrales Anliegen in allen Fächern. Egal, ob jemand bereits gut liest oder noch Verbesserungspotenziale hat – die Lesekompetenz kann und muss bei allen weiter ausgebaut werden, um stets ein altersangemessenes Niveau zu erreichen. In der 5. Jahrgangsstufe steht ab Februar eine Stunde pro Woche ganz im Zeichen der Leseförderung – und zwar in unterschiedlichen Fächern. 

Hierzu erschien am 12. März 2022 ein Artikel im Straubinger Tagblatt: Lesetraining an der Ludmilla-Realschule

Manuel Kauer ist Geographie-Schulsieger

Beim diesjährigen Geographiewettbewerb Diercke WISSEN hat sich Manuel Kauer, Klasse 8A, gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler der achten und neunten Klassen durchgesetzt und ist souverän Schulsieger 2022 geworden.

Er musste dabei knifflige geographische Fragen beantworten, die weit über das Schulwissen hinausgingen. Den zweiten Platz auf Schulebene belegte Marina Gierl, Klasse 8D, vor Simon Offenbeck, Klasse 9C.

Diercke WISSEN ist mit über 310.000 Teilnehmern Deutschlands größter Geographiewettbewerb und findet jährlich für alle Schularten statt. Der Wettbewerb testet das geographische Wissen der Schüler und wird vom Verband deutscher Schulgeographen ausgetragen.

Text: Astrid Russ

Foto: Uli Kimberger

Was möchte ich werden?

Online-Berufsbörse an der Ludmilla-Realschule

„Was macht die Firma eigentlich?“ „Wie sieht der Arbeitstag eines Azubis aus?“ „Welche Eigenschaften brauche ich für diese Ausbildung?“ Die Schüler der 8. Jahrgangsstufe hatten am 16. Februar 2022 die Gelegenheit, diese und viele weitere Fragen zu stellen. An diesem Tag fand zum ersten Mal die Berufsbörse für die 8. Klassen im Online-Format statt. Dazu wurden 16 Unternehmen und Schulen aus der Region via MS Teams eingeladen. Die Jugendlichen erhielten in kleinen Gruppen die Möglichkeit, einen Einblick in die Firmen und den Alltag eines Azubis zu bekommen. In den Videokonferenzen fanden dazu Vorträge der Auszubildenden und Ausbilder der Betriebe aus den technischen, kaufmännischen und sozialen Berufsbereichen statt. Nach kurzen Informationen zum Unternehmen wurden verschiedene Ausbildungsberufe wie zum Beispiel Kauffrau/-mann für Büromanagement, Mechatroniker*in, Heilerziehungspfleger*in, Verfahrensmechaniker*in und viele mehr vorgestellt. Die Schüler konnten so auch Kontakte für ihre späteren Praktika knüpfen. Auch weiterführende Schulen wie die Berufsfachschule Hotel und Tourismus oder die Marianne-Rosenbaum-Schule erhielten an diesem Tag die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Die Referenten sprachen mit einem Augenzwinkern noch die vielleicht wichtigsten Informationen für die Schüler an: die tägliche Arbeitszeit, Urlaubstage und selbstverständlich das Gehalt. Sie gaben auch noch Tipps zu Bewerbungen. Eine Meinung teilten die Vertreter der Firmen und die Lehrer jedoch alle: Freude am Beruf ist das Wichtigste! Um das herauszufinden, sind Praktika von großer Bedeutung. Daher gibt es an der Ludmilla-Realschule bereits seit Jahren die Praktikumswoche während der Schulzeit für die 8. Jahrgangsstufe.

Die ersten Rückmeldungen der Schüler nach der Berufsbörse waren sehr positiv.

Text und Bild: Petra Liebl

35 Pakete für den „Johanniter Weihnachtstrucker“ geschnürt

Schüler der Realschule haben ein Zeichen der Hoffnung gesetzt: Sie haben Weihnachtspakete gefüllt, die vorwiegend an arme Familien nach Rumänien gehen. Bereits zum neunten Mal unterstützen die Schüler und Lehrer der Ludmilla-Realschule die Aktion für bedürftige Menschen in Osteuropa. 35 Päckchen – gefüllt mit Grundnahrungsmitteln, Zahnbürsten, Zahnpasta, Duschgel und Handcreme sowie einer Kleinigkeit für Kinder konnten die „Die Johanniter“ am Montag vor der Schule entgegennehmen. Insgesamt rund 60.000 Pakete bringen „Die Johanniter“ noch vor Weihnachten zu bedürftigen Familien in Süd-Ost-Europa, schwerpunktmäßig nach Rumänien. Familien, ältere Leute, Menschen mit Behinderungen oder Alleinstehende, denen es häufig am Nötigsten fehlt, werden mit den Paketen bedacht. „Ihre Situation ist in der Corona-Krise, nicht zuletzt durch die großen wirtschaftlichen Einbrüche, oft noch hoffnungsloser geworden. Auch an Geschenke ist dort meist nicht zu denken“, erklärte Sonja Müller-Pertschy, Lehrerin an der Ludmilla-Realschule und Initiatorin der Aktion. Um diesen Menschen zu helfen und ihnen eine kleine Freude zu bereiten, haben sich Swetlana Müller, Sonja Müller-Pertschy und Heidi Seidl der Sache angenommen und für die Johanniter Hilfspakete für die Weihnachtstrucker eingesammelt. Eines durfte beim Packen auf keinen Fall vergessen werden: Ein kleines Geschenk für die Kinder, egal ob Malbuch, Stifte oder Teddybär, um zu den nützlichen Dingen noch eine kleine Freude zu bereiten. „So ein Päckchen ist für die Menschen dort ein Zeichen, dass sie in ihrer Not nicht vergessen sind. Uns geht es um ein kleines Zeichen der Solidarität“, sagte Stefan Renner, Schulleiter der Ludmilla-Realschule. Gerade während der harten Wintermonate sei diese Hilfe dringend nötig. Das Wissen, dass die Päckchen aus Bogen extra für sie gepackt wurden, gebe den Menschen Kraft.

Bild und Text: Uli Kimberger