Wo auf der Erde treten die höchsten Gezeitenunterschiede auf? Welche europäische Hauptstadt liegt weiter westlich – Paris oder London? Energiequellen im Haushalt oder die Verkehrsdichte innerhalb Europas der Größe nach sortieren? In welcher Klimazone erstreckt sich die Sahara?
Fragen wie diese bringen selbst erfahrene Geographinnen und Geographen ins Grübeln. Für viele Schülerinnen und Schüler unserer Realschule waren sie jedoch genau die Herausforderung, der sie sich beim diesjährigen Wettbewerb „Diercke Wissen“ stellten.
Der Wettbewerb gilt als der größte Geographiewettbewerb Deutschlands. Jedes Jahr stellen hunderttausende Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Länder, Landschaften, Wirtschaftsräume und Karten unter Beweis. Auch an unserer Schule wurde in allen 8. und 9. Klassen wieder intensiv geraten, überlegt und diskutiert.
Die Aufgaben haben es in sich: Auf Karten müssen Flüsse, Gebirge oder Städte erkannt werden, Entfernungen werden abgeschätzt, Klimazonen bestimmt oder globale Zusammenhänge erklärt. Wer weiß zum Beispiel, welches europäische Land an die meisten Nachbarstaaten grenzt? Oder auf welchem Kontinent die Kanarischen Inseln tatsächlich liegen? Die Acht- und Neuntklässler bewiesen eindrucksvoll, dass Geographie weit mehr ist als Auswendiglernen: Es geht um das Verständnis unserer Welt – von Naturphänomenen über Klimazonen bis hin zu globalen Zusammenhängen.
Nach spannenden Klassenrunden und einem anspruchsvollen Schulentscheid standen schließlich die drei besten Geographinnen und Geographen unserer Schule fest. Mit beeindruckendem Wissen, sicherem Kartenverständnis und einer guten Portion Entdeckergeist setzten sie sich gegen zahlreiche Mitschülerinnen und Mitschüler durch.
Unsere Schulsieger im Diercke-Wissen-Wettbewerb 2026 sind:

1.Platz: Eva Brandl, 9C (mit.) 2.Platz: Leon Berger, 9A (li.) 3.Platz: Luis Fischer, 9C (re.)
Wir gratulieren unseren Gewinnern herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Besonders unserer Schulsiegerin Eva Brandl drücken wir die Daumen für die nächste Runde auf Landesebene. Vielleicht führt der Weg ja noch weiter – bis hin zum deutschlandweiten Finale.
Bild und Text: Michael Braun