Hervorgehobener Beitrag

Informationen zum Übertritt

Einschreibung und Anmeldung

vom 06.-08.05.2024 und 10.05.2024

Mo, Di, Mi jeweils von 09:00 Uhr – 12:00 Uhr

und 13:00 Uhr – 16:00 Uhr

Fr von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr

  • Der Probeunterricht findet am 14., 15. und 16. Mai 2024 vormittags statt.

Klasse 8B der Ludmilla-Realschule setzt sich mit der Stammzellenspende auseinander

In diesem Schuljahr hat sich die Klasse 8B der Ludmilla-Realschule im Rahmen des Biologieunterrichts intensiv mit dem Thema Stammzellenspende beschäftigt.

Hier einige wichtige Informationen zur Stammzellenspende:

  • Was sind Stammzellen? Stammzellen sind die grundlegenden Bausteine unseres Körpers, die in der Lage sind, sich in verschiedene spezialisierte Zellen zu entwickeln. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Erneuerung und Reparatur von Geweben.
  • Warum ist eine Stammzellenspende wichtig? Sie kann Leben retten, insbesondere bei Menschen, die an Leukämie, Lymphomen oder anderen schweren Blutkrankheiten leiden. Eine Transplantation von gesunden Stammzellen kann den Heilungsprozess unterstützen und eine neue Chance auf Leben bieten.
  • Wie läuft eine Stammzellenspende ab? Es gibt zwei Hauptmethoden: die periphere Stammzellentnahme, bei der Stammzellen aus dem Blut gefiltert werden, und die Knochenmarkentnahme, bei der Stammzellen direkt aus dem Knochenmark entnommen werden. Beide Methoden sind sicher und werden unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.
  • Wie kann man Spender werden? Man kann sich bei einer Stammzellspenderdatei registrieren lassen, was in der Regel eine einfache Speichelprobe oder Blutabnahme erfordert. Bei einem passenden genetischen Match kann man als Spender angefragt werden.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Relevanz dieses Themas erkannt und wollten das Bewusstsein für die Bedeutung der Stammzellenspende schärfen. Um darüber zu informieren, haben sie informative und ansprechende Plakate erstellt, die einen Aufruf zur Stammzellenspende enthalten.

Wir sind stolz auf das Engagement der Klasse 8B und hoffen, dass ihre Arbeit dazu beiträgt, mehr Menschen über die wichtige Rolle der Stammzellenspende zu informieren und zur Registrierung zu motivieren. Die Schüler wollen darauf aufmerksam machen, dass jeder die Möglichkeit hat, Leben zu retten – vielleicht bist auch du ein möglicher Stammzellenspender?

 

Text:Christine Pfeffer

Bild: Johanna Schmid, 8b

Erfolgreiche Sammelaktion von Kronkorken und Aluverschlüssen an der Ludmilla-Realschule

In diesem Schuljahr haben die Schüler der Ludmilla-Realschule über Monate hinweg eine beeindruckende Sammelaktion durchgeführt. Mit großem Engagement und viel Herzblut haben sie Kornkorken und Aluverschlüsse zusammengetragen.

Die gesammelten Materialien konnten von den Schülern bis zum 17.05.2024 in den Klassenzimmern abgegeben werden. Der gesamte Erlös dieser Aktion wird an die Kinderhilfe Holzland gespendet, eine Organisation, die sich für bedürftige Kinder in unserer Region Niederbayern einsetzt. Durch diese Initiative möchten wir nicht nur einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten, sondern auch einen positiven Einfluss auf das Leben von Kindern haben, die unsere Unterstützung dringend benötigen.

Es haben sich zahlreiche Jugendliche jeder Jahrgangsstufe beteiligt und auch Vereine sowie Firmen aus der Umgebung haben tatkräftig gesammelt und bei uns in der Schule abgeliefert. Diese breite Beteiligung zeigt den großen Gemeinschaftssinn und das soziale Engagement unserer Schule sowie unseres Umfelds.

Wir sind außerordentlich stolz auf unsere Schulgemeinschaft, die sich mit solcher Begeisterung und Solidarität für andere einsetzt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgesammelt und diese Aktion zu einem großen Erfolg gemacht haben. Zusammen haben wir gezeigt, dass wir gemeinsam viel bewegen können – für die Umwelt und für die Kinder in unserer Region.

Diese Aktion wird uns allen in Erinnerung bleiben und hoffentlich den Grundstein für viele weitere ähnliche Initiativen in der Zukunft legen.

Bilder uns Text: Christine Pfeffer und die UNESCO-AG

Aktion der Ludmilla-Realschule zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, führte die Ludmilla-Realschule mit der UNESCO-AG eine bedeutsame Aktion durch, um ein starkes Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt zu setzen. Dieser Tag, der weltweit begangen wird, erinnert an das Massaker von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960, bei dem friedliche Demonstranten gegen die Apartheidpolitik erschossen wurden. Seit 1966 ruft die UNO jährlich am 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus auf, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Kampfes gegen Rassendiskriminierung zu schärfen.

Unsere Schule nutzte diesen Tag, um durch verschiedene Aktivitäten auf die Bedeutung von Toleranz und Vielfalt aufmerksam zu machen. Stellwände wurden in der Aula aufgestellt, welche Informationen über diesen Tag und die historischen Hintergründe lieferten. Ein besonderes Highlight der Aktion war ein großes Plakat, das in der Mitte der Aula ausgelegt wurde. Dieses Plakat lud alle Schüler ein, ihre Solidarität gegen Rassismus und für Vielfalt durch ihren Fingerabdruck zu zeigen. Mit bunten Farben konnten die Schüler ihren Fingerabdruck auf dem Plakat hinterlassen und so symbolisch ihre Unterstützung für ein respektvolles und vorurteilsfreies Miteinander bekunden.

Die Aktion fand großen Anklang und viele Schüler beteiligten sich begeistert. Die bunten Fingerabdrücke auf dem Plakat zeugen von einer lebendigen und engagierten Schulgemeinschaft, die aktiv gegen Rassismus eintritt und sich für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft stark macht. Wir sind stolz auf die Schülerinnen und Schüler der Ludmilla-Realschule, die mit dieser Aktion ein klares Zeichen gesetzt haben. Es zeigt, dass unsere Schulgemeinschaft nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch darüber hinaus, Verantwortung übernimmt und sich für wichtige gesellschaftliche Werte einsetzt.

Bilder und Text: Christine Pfeffer und die UNESCO-AG

Der Schulgarten – ein Kleinod

Bereits seit 2012 wird der Schulgarten im Europapark von den Schülern der Ludmilla-Realschule unter der Anleitung ihres Lehrers Peter Werner und mit der freundlichen Unterstützung der Stadtgärtnerei Bogen gehegt und gepflegt. Den Platz hat dankenswerter Weise die Stadt Bogen zur Verfügung gestellt. Im Herbst wurde eine Schicht abgefallener Laubblätter aufgebracht, die nach einmaligem Umstechen im März/April von den Destruenten im Boden zersetzt wird und dabei werden wichtige Mineralien freigesetzt und erneut dem Kreislauf zur Verfügung gestellt. Leider verzögerte heuer die kalte und nasse Witterung die erste Pflanzung, da der Boden erst spät gefräst werden konnte.

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Nach Aufteilung der einzelnen Beete wurde am 2. Mai zum ersten Mal gepflanzt. Folgende Salate wurden ausgebracht: Kopfsalat, Eichblattsalat rot und grün, Lollo Salat rot und grün und Radicchio Salat; außerdem verschiedene Kohlsorten wie Rot- und Weißkohl, Blumenkohl, Broccoli, Rosenkohl und Kohlrabi; zusätzlich noch Fenchel und unterschiedliche Laucharten wie Gemüsezwiebeln, rote und weiße Zwiebeln und Porree. Vom letzten Pflanzjahr stehen noch Knoblauchpflanzen und Schnittlauch, der bereits geerntet wurde und Anwendung in der Schulküche fand. Weitere Aufgaben der jungen Gärtner sind, die Pflanzen zu gießen und von Beikräutern fernzuhalten. Vor der zweiten Pflanzung werden die Beete mit Mulchmaterial (gemähtes Gras) bedeckt und dann Pflanzen mit großem Nährstoffbedarf ausgebracht wie Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini und Hokkaidokürbis. Die Schüler sind so das ganze Jahr über mit der Pflege des Schulgartens als Nachhaltigkeitsprojekt beschäftigt und lernen so unsere Nahrungsmittel besser wertzuschätzen, denn der Anbau von Gemüse erfordert viel Zeit und Mühe, bevor es in unseren Supermarktregalen auftaucht.

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Fotos und Text: Peter Werner

Entdeckungsreise in die Arbeitswelt – das Pflichtpraktikum der 8. Klassen

Das diesjährige Pflichtpraktikum der 8. Klassen war ein bedeutender Schritt in der beruflichen Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Über einen Zeitraum von einer Woche hatten sie die Gelegenheit, in unterschiedliche Ausbildungsberufe bei regionalen Unternehmen und Einrichtungen einzutauchen.

Die Vielfalt der Berufsfelder bot den Jugendlichen die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und ihre individuellen Interessen zu erkunden. Von handwerklichen Tätigkeiten über kaufmännische Aufgaben bis hin zu sozialen Berufen konnten sie verschiedene Branchen kennenlernen.

Die Rückmeldungen seitens der Schülerinnen und Schüler waren überwiegend positiv. Viele von ihnen hoben die praxisnahe Erfahrung, die freundliche Betreuung durch die Mitarbeiter sowie die interessanten Aufgaben während ihres Praktikums hervor.

Die Lehrkräfte besuchten viele ihrer Schülerinnen und Schüler während ihres Praktikums vor Ort. Diese Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen ist ein wichtiger Baustein bei der Berufsorientierung an der Ludmilla-Realschule.

Ein besonderer Dank gilt den regionalen Unternehmen und Einrichtungen, die den Jugendlichen die Möglichkeit boten, ihr Pflichtpraktikum zu absolvieren. Ihre Unterstützung trägt maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung dieser wichtigen Erfahrung bei.

Nistkästen für den Europapark

Schülerinnen und Schüler des Wahlfachs „Schulgarten“ der Ludmilla-Realschule Bogen fuhren jüngst mit ihrem Lehrer Peter Werner ins Technikhaus für Kinder (TfK) nach Straubing, um auf Anregung der Stadtgärtnerei Bogen Vogel-Nistkästen für den Europapark anzufertigen. Andreas Müller, der Werkstattleiter des Technikhauses Straubing, bereitete die Materialien vor. Das Technikhaus für Kinder hat sich zum Ziel gesetzt, den Nachwuchs zu fördern und für das Handwerk zu begeistern. Hier setzt der gemeinnützige Verein an und realisiert jährlich zahlreiche Projekte für Kinder ab acht Jahren. Nach einer Sicherheitseinweisung durch Herrn Müller lernten die Schülerinnen und Schüler vorab die erforderlichen Werkzeuge kennen, welche sie für den Bau der Nistkästen benötigten, wie z.B. einen Akkuschrauber bzw. -bohrer, die Bedienung einer Bandschleifmaschine, eine Raspel, eine Feile und eine Schublehre. Nach intensiver Arbeit und mit Begeisterung am Detail fertigten die Beteiligten an diesem Nachmittag 12 Nistkästen an und zeigten dabei ihr handwerkliches Geschick. Stolz brachten alle ihre Vogelkinderstuben mit nach Bogen und hoffen, dass darin in den nächsten Jahren viel Nachwuchs großgezogen wird.

 

Bilder und Text: Peter Werner

Exkursion zur UNESCO-Orgelbesichtigung und Kirchenführung in Oberalteich

Als UNESCO-Projektschule legen wir besonderen Wert darauf, unseren Schülerinnen und Schülern unser kulturelles, regionales Erbe nahezubringen. Aus diesem Grund besuchten die Klassen 5a, 5b, 5c, 5d, 5e und 6a der Ludmilla-Realschule Bogen an den Tagen 10., 17. und 24. April 2024 in gemischten Gruppen aus jeweils zwei Klassen begleitet von drei Lehrkräften die Klosterkirche Oberalteich. Unter der fachkundigen Leitung von Frau Saller und den Begleitpersonen Frau Feldmeier, Frau Hörl, Herr Schwenter, Frau Metschl, Herr Rummel und Frau Pfeffer sowie Schulsozialpädagogin Frau Boyen durften die Jugendlichen eine spannende Reise in die Welt der Musik und Geschichte erleben.  

Nach dem kurzen Marsch nach Oberalteich begrüßte Pfarrer Meier die Klassen vor der beeindruckenden Klosterkirche und führte anschließend die Schülerinnen und Schüler durch die alten Gemäuer, die von 1622 bis 1630 erbaut wurden. Dabei erzählte er spannende Geschichten über die Entstehung des Klosters und die Bedeutung der Kunstwerke. Die Jugendlichen waren fasziniert von den kunstvollen Details und der spirituellen Atmosphäre der Kirche, die Pfarrer Meier mit seiner lebendigen Vortragsweise eindrucksvoll hervorhob. 

Nach einer kurzen Pause im Klostergarten wartete ein weiteres Highlight der Exkursion: die Orgelführung durch Frau Saller. Die Klosterkirche Oberalteich beherbergt eine weit über 100 Jahre alte Orgel, diese stellt somit ein wertvolles Kulturerbe dar, das es zu bewahren gilt. Frau Saller erklärte den Schülerinnen und Schülern die Funktionsweise der Orgel, die Geschichte ihres Baus und führte sie in die faszinierende Welt der Orgelmusik ein. Zudem spielte sie den gespannt lauschenden Zuhörern ein Barockstück auf der Orgel vor, wodurch diese die eindrucksvolle Klangvielfalt des Instruments hautnah erleben konnten. 

Ein herzlicher Dank geht an Frau Saller für die Organisation und Begleitung der Exkursion sowie an Herrn Pfarrer Meier für die interessante und sehr informative Führung. 

Die Exkursion zur Klosterkirche Oberalteich war ein voller Erfolg und wird den Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben. Es war eine wunderbare Gelegenheit, die Kultur und Geschichte der Region zu entdecken und die Bedeutung des kulturellen Erbes für unsere Gesellschaft zu erkennen. 

Christine Pfeffer