WICHTIGE TERMINE 2020

  • Montag, 09. März 2020: Infoabend zu den angebotenen Wahlpflichtfächergruppen für die 6. Jahrgangsstufe um 19:00 Uhr
  • Dienstag, 17. März 2020: Infoabend zum gebundenen Ganztag um 19:00 Uhr
  • Freitag, 27. März 2020: „Tag des offenen Hauses“ mit Informationen zum Übertritt von 15:00-17:30 Uhr
  • 2.- 6. März 2020:    Skilager Gruppe 1 (7.Klasse)
  • 9.- 13. März 2020:  Skilager Gruppe 2 (7.Klasse)
  • 24.- 28. Februar 2020: Faschingsferien 
  • Dienstag, 28. April 2020: Elternsprechtag für die Jgst. 5 bis 10 (17:00-19:30 Uhr)
  • Anmeldung für die 5. Jahrgangsstufe zum Schuljahr 2020/21: Woche vom 11.-15. Mai 2020 im Sekretariat unserer Realschule
  • Probeunterricht am 19./20. und 22. Mai 2020

Über Berufe reden

Berufsbörse an der Ludmilla-Realschule

„Wie sieht der Arbeitstag eines Azubis aus?“ „Welche Verdienstmöglichkeiten habe ich in diesem Beruf?“ „Welche Eigenschaften brauche ich für diese Ausbildung?“ Die Schüler der 8. Jahrgangsstufe hatten gleich nach den Weihnachtsferien die Gelegenheit, diese und viele weitere Fragen zu stellen. An diesem Tag fand zum zweiten Mal die Berufsbörse für die 8. Klassen statt. Dazu wurden zwölf Unternehmen aus der Region an die Ludmilla-Realschule eingeladen. Die Jugendlichen erhielten in kleinen Gruppen die Möglichkeit, einen Einblick in den Alltag eines Azubis zu bekommen. In den Unterrichtsräumen fanden dazu Vorträge der Auszubildenden und Ausbilder der Betriebe aus den technischen, kaufmännischen und sozialen Berufsbereichen statt. Nach kurzen Informationen zum Betrieb wurden verschiedene Ausbildungsberufe wie zum Beispiel Industriekauffrau/-mann, Mechatroniker, Krankenpfleger, Verfahrensmechaniker und viele weitere Berufe vorgestellt. Die Schüler konnten so auch Kontakte für ihre späteren Praktika knüpfen.

Die Referenten sprachen mit einem Augenzwinkern noch die vielleicht wichtigsten Informationen für die Schüler an: die tägliche Arbeitszeit, Urlaubstage und selbstverständlich das Gehalt. Eine Meinung teilten die Vertreter der Firmen und die Lehrer jedoch alle: Spaß am Beruf ist das Wichtigste! „Entscheidet euch für eine Ausbildung, die euch Spaß macht und nicht für eine, die möglichst angesehen ist oder die euch von anderen aufgedrängt wird“, rät auch die Organisatorin Petra Liebl den Schülern. Zum Infotag meinte die BwR-Lehrerin außerdem: „Die Berufsorientierung soll authentisch und für die Schüler greifbar sein. So liegt es nahe, die Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft auszubauen und so einen Tag zu veranstalten, denn in den nächsten Jahren werden verstärkt beruflich qualifizierte Fachkräfte gesucht.“                            

Bilder und Text: Uli Kimberger

… wie nennt man eigentlich jemanden aus GUATEMALA?!

Diese und viele andere Fragen wurden den Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufen am 17. und 19.12.2019 von Herrn Dubon, einem waschechten GUATEMALTEKEN, beantwortet.

Der schon lange mit seiner Familie in Niederbayern lebende Mittelamerikaner nahm uns mit auf eine Bilderreise vom wilden Pazifikufer mit schwarzem Sand und haushohen Wellen, hin zur alten Hauptstadt Antigua, in der man sich –umgeben von 3 der 33 Vulkane des Landes – direkt in die spanische Kolonialzeit zurückversetzt fühlt, weiter zu den uralten Mayastädten Tikals im tropischen Regenwald bis zur karibischen Ostküste.

Ganz nebenbei lernten wir auch einige Traditionen aus „Land des ewigen Frühlings“ kennen, z.B. dass die Familien dort an Weihnachten die Herbergssuche nachspielen und nach der typischen Speise „Tamales“ (in Bananenblätter gewickelter Maisteig, der mit Fleisch, Käse oder anderen Zutaten gefüllt wird) die obligatorischen Böller krachen lassen.

Unterstützt wurde Herr Dubon von seiner Frau Ulrike und der 17jährigen Sandra Le Sage Fernandez, die in Guatemala eine Private Schule besucht und ihre Schulferien (Mitte Oktober bis Mitte Januar) hier in Bogen verbringt. Wir staunten sehr, als wir hörten, dass in Guatemala…

… der Unterricht täglich von 7.00 – 16.00 Uhr dauert und danach erst noch die  Hausaufgaben erledigt werden müssen!

… die Schüler in den Ferien soziale Arbeit in Kindergärten oder Kinderheimen verrichten müssen!

… Sandra von der Schule fliegen würde, wäre sie in einem Fach schlechter als Note 3!

… ihre Eltern ca. 400 Euro Schulgeld pro Monat zahlen müssen!

 

Adios Guatemala!

Bild und Text: Fachschaft Geographie

Kuchen für einen guten Zweck

Dank des Kuchenverkaufes am Elternsprechtag (4.12.19) konnte unsere Schule eine Spende in Höhe von 230 EUR an den Verein LichtBlick Seniorenhilfe e.V überweisen.

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Altersarmut“ ist der Verein eine Anlaufstelle für ältere Menschen in Not in Niederbayern.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Helfer und Kuchenbäcker.

Sonja Müller-Pertschy und Christina Peintinger

Projektschule

Bogen. (dw) Bereits 1993 ist die Ludmilla-Realschule als erste bayerische Realschule in das Unesco-Netzwerk aufgenommen worden. Seither sind die Schwerpunktziele dieser Organisation Menschenrechte, Umweltschutz, Toleranz, interkultureller Dialog und globales Lernen im Schulalltag integriert. Die praktische Einarbeitung dieser Ideen in den Schulalltag führte am Mittwoch zu einem Festakt, bei dem die Schule den Titel „Anerkannte Unesco-Projektschule“ verliehen bekam.

Weil die Realschule auch mit talentierten Musikanten punkten kann, wurden die Besucher in der Aula mit Musik empfangen. Konrektor Ulrich Rummel zeigte sich erfreut über die Anwesenheit der Unesco-Landesschulkoordinatorin in Bayern, Annabelle Junker, Landrat Josef Laumer und Bogens Bürgermeisterstellvertreter Fritz Bittner. „Unseren Schülern samt unseren beiden Unesco-Schulkoordinatoren Sonja Müller-Pertschy und Peter Werner gilt ein ganz großes Lob, weil sie mit ihrer unermüdlichen Arbeit unsere Welt ein Stück weit besser machen“, sagte er. Für den Landkreis Straubing Bogen gratulierte Landrat Josef Laumer, nachdem unter Regie von Sonja Müller-Pertschy Schüler der 10c mit einer „Fahrt auf der Donau“ darauf verwiesen hatten, dass dieser Fluss zum „Unesco-Weltnaturerbe“ erklärt werden müsste. Laumer betonte, dass man stolz auf solch eine engagierte Schule sein solle, die sich als demokratisches Gestaltungselement im Sinne der Unesco-Ziele profiliere. Die Stadt Bogen vertrat 3. Bürgermeister Fritz Bittner, der in seine Glückwünsche den Wunsch nach weiteren Aktionen zur Zusammenarbeit zwischen den Nationen einband. Immer wieder sorgten im Festprogramm szenische Aufführungen und musikalische Beiträge für Beifall. So vermittelten die von den „Halleluja“ singenden Schülern hoch gehaltenen, hell leuchtenden Kerzen eine noch feierlichere Wirkung, während der schwungvolle Jingle-Bell-Weihnachtstanz die Zuschauer mit auf den Weg zum nahenden Christfest nahm. Und sogar der berühmte Sänger Elton John machte seine Aufwartung, denn einfallsreich hatte Musiklehrerin Karin Saller nach der Melodie „Can you feel the love tonight“ den „Ludmilla-Realschule-Unesco-Song“ getextet. Schüler, Lehrer und natürlich die ganze Teilnehmerschar stimmten voller Freude ein, wenn es hieß „Frieden und Gerechtigkeit, kein Hunger, keine Armut alle Zeit“.

Sie zeige sich sehr erfreut darüber, dass sie den von der Schule schon seit über 25 Jahren erstrebten Titel „Unesco-Projektschule“ vergeben dürfe, sagte Annabelle Junker. Mit dieser Ernennung werde die Ludmilla-Realschule ganz offiziell in den internationalen Austausch mit 11 500 Projektschulen in 182 Ländern aufgenommen. „Ihr habt dazu beigetragen, eine Kultur der Toleranz, des gegenseitigen Verständnisses und des Miteinanders zu schaffen.“ Stellvertretend für die ganze Schule nahmen die beiden Unesco-Schulkoordinatoren und Direktor Stefan Renner die Urkunde entgegen. Anschaulich unterstrichen wurde dieser Ehrenakt durch Sechstklässler, die in einem Sprechstück die sechs Unesco-Schwerpunkte vorstellten. In der Aula setzten die Schüler dann einen fulminanten Schlussakkord: Mit den Klassen 9d, 10b und 10d ließ Peter Werner über 100 bunte Luftballons hochsteigen.

Projekte an der Ludmilla-Realschule

Konrektor Ulrich Rummel erinnerte in seiner Ansprache an einige Projekte der Schüler, wie den Verkauf von Fairtrade-Produkten, an den Verzicht auf Plastik und an das ausgeklügelte Mülltrennungssystem. Im Wahlfach „Soziales Lernen“ bestehe schon seit Jahren eine Partnerschaft mit den Senioren des Leonhard-Kaiser-Hauses. Die Schulpartnerschaft mit Plana in Tschechien passe in das Unesco-Konzept. Bewundernswert habe sich der im benachbarten Europapark gelegene große Schulgarten entwickelt, der von Peter Werner und seiner Schulgarten-AG bewirtschaftet und sogar abgeerntet werde.

Fotos: Ulrich Kimberger

Winterliche Kälte und soziale Wärme

Schüler veranstalteten Adventsmarkt mit Selbstgebasteltem für einen guten Zweck

Sterne hängen von der Decke, in der Ecke stehen rote Weihnachtsmänner und Engel Spalier. An anderer Stelle finden sich bunt bemalte Windlichter, deren Kerzenlicht im Wind flackert und verschiedene Farben an die Wand projizieren.  Dort ist man aber nicht mitten in das auch bei uns in der Zwischenzeit populär gewordene „Halloween“ geraten, sondern auf den Weihnachtsmarkt der Ludmilla-Realschule, der sich in diesem Jahr wieder dem sozialen Zweck verpflichtet hat. Rund 800 Besucher waren bei Temperaturen um die Null Grad gekommen. Bereits am Nachmittag hatte die Feier zur Ernennung zur Unesco-Projektschule stattgefunden, wo sich die Schüler der fünften und sechsten Klassen mit Weihnachtsliedern in die Herzen der Zuschauer gesungen und auf den Weihnachtsmarkt eingestimmt haben. In den Herzen der Besucher und vor allem der Eltern wurde es aber nicht nur deshalb warm, sondern auch wegen der liebevoll gebastelten Sterne, Armreife, Freundschaftsbänder, der hübsch verpackten Plätzchen, Pralinen und Lebkuchen. All das war selber gebacken, gebastelt, genäht und geklebt worden, auch mit Unterstützung der Eltern und Lehrer. Wer also noch auf der Suche nach passenden Geschenken, selbst gebastelter Weihnachtsdekoration oder einem Weihnachtsstern für das heimische Wohnzimmer war, der wurde dort fündig. Am Ende waren fast alle angebotenen Waren verkauft. Mit dem Erlös sollen – dem Willen der überwiegenden Mehrheit der Schüler entsprechend – der Verein für die Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder VKKK in Ostbayern unterstützt werden. Der VKKK kümmert sich um verschiedene Belange. Hauptsächlich bietet er im Elternhaus nahe der Uni-Kinderklinik in Regensburg Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern und Geschwister während des Klinikaufenthaltes eines erkrankten Kindes an. Jeweils über 10.000 Übernachtungen gab es in den vergangenen beiden Jahren, sodass das Haus zum Teil sogar mehr als ausgelastet ist. Neben seinen regulären Aufgaben versucht der VKKK kranken Kindern Herzenswünsche zu erfüllen. Kinder und Jugendliche dürfen ihre Wunschzettel in eine Wunschbox werfen, die der Verein auf der onkologischen Station der Kinderuniklinik Ostbayern aufgestellt hat. Die Wunschfee kümmert sich dann darum, dass diese Träume möglichst in Erfüllung gehen. „Wir sehen in dieser Aktion einen Ausdruck des gemeinsamen Bemühens von Schülern, Eltern, Elternbeirat und Lehrerkollegium für eine gute Sache“, sagt Schulleiter Stefan Renner. Es gehe auch darum, dass die Schüler soziale Kompetenzen entwickeln und dass sie aktiv bedürftigen Menschen helfen. „Wer sich sozial engagiert, spürt, dass es möglich ist, im Kleinen die Gesellschaft zu verändern. Mit ihrem Einsatz können sie nachhaltig helfen“, so der Schulleiter.

Text und Fotos: Ulrich Kimberger

Der Nikolaus zu Besuch in den 5.Klassen

„Lasst uns froh und munter sein…“

Am 6.12. ist es soweit. Es klopft plötzlich lautstark an die Klassenzimmertüren unserer 5. Klässler.  Der Nikolaus mit drei finsteren Krampussen im Gefolge tritt ein. Begeistert lauschen die 5. Klässler seinen Worten, als er sein goldenes Buch zückt. Neben viel Lob muss unser Nikolaus aber auch ab und an mal tadeln. Da kann es schon mal sein, dass der ein oder andere im Sack eines der Krampusse landet. Trotzdem ist der Nikolaus überaus zufrieden mit unseren Jüngsten und es werden Schokonikoläuse und Mandarinen verteilt. Nach einem „Lasst uns froh und munter sein…“ muss der Nikolaus mit seinen Weggefährten wieder weiterziehen. Er besucht auf seinem Weg auch das Sekretariat und die Schulleitung.

Vielen Dank an den Elternbeirat, der die Aktion finanziell unterstützte und unseren ehemaligen Kollegen Hubert Lehner für seinen Einsatz als Nikolaus. Ein großes Dankeschön auch an unsere Freizeittutoren. Wenn sie sich nicht als Krampus verkleideten, organisierten sie in den Klassen eine besinnliche Stunde mit einer Weihnachtsgeschichte und erinnerten die 5. Klässler daran, wie auch sie in ihrem Alltag durch kleine Gesten Gutes tun können.

Text und Fotos: Jeannette Rothbauer