Umfrage zum Distanzunterricht

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, 

im Folgenden können Sie die Ergebnisse unserer kürzlich durchgeführten Umfrage zum Distanzunterricht einsehen. Herzlichen Dank an alle Eltern, die sich daran beteiligt haben. Die Auswertung der verbalen Rückmeldungen (Frage 11 und 12) erfolgt demnächst.

–> Elternumfrage

 

– Informationen zum Unterrichtsgeschehen –

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

bis auf weiteres gelten für die Realschulen folgende Regelungen:

  • die 10. Jahrgangsstufe wird – unabhängig vom Inzidenzwert – in  Präsenzbeschulung unterrichtet (Sonderregelung Abschlussklassen nach 12. BayIfSMV).
  • die Jahrgangsstufen 5 – 9 befinden sich im Präsenzunterricht.
    Hierbei gilt:

    • Ist der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50, so findet ab dem übernächsten Tag (= Tag sieben) wieder Präsenzunterricht statt. 
    • Ist der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen zwischen 50 und 165, so findet ab dem übernächsten Tag (= Tag sieben) wieder Wechselunterricht statt.
    • Ist der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen
      • über 50 aber unter 165, werden die Jahrgangsstufen 5 bis 9 ab dem übernächsten Tag (= Tag fünf) wieder in den Wechselunterricht zurückkehren müssen.
      • über 165, werden die Jahrgangsstufen 5 bis 9 ab dem übernächsten Tag (= Tag fünf) wieder in den Distanzunterricht zurückkehren müssen.
  • Achtung: Ab dem 07. Juni 2021 besteht die Verpflichtung zum Tragen einer OP-Maske (oder höherwertigen Maske, z. B. KN95; FFP2; FFP3).
    Die Maskenpflicht im Freien entfällt auf dem Schulgelände ab dem 16. Juni 2021.
  • Bitte beachten Sie die Modalitäten zur Testpflicht. Schülerinnen und Schüler können sich in der Schule selbst testen. Selbstverständlich werden auch Nachweise von PCR-/POC-Tests (analog oder digital) akzeptiert. Hier gilt bei einer Inzidenz unter 100 nicht älter als 48 h, bei Inzidenzen darüber nicht älter als 24 h. Ungetestete Schülerinnen und Schüler, die sich nicht selbst testen wollen, dürfen nicht an der Schule verbleiben.

Für Wechselunterricht gilt nach wie vor:

  • Bitte weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass es sich zu den üblichen Unterrichtszeiten in Teams anmeldet.
  • Sollte Ihr Kind krank sein und nicht an der Online-Beschulung teilnehmen können, so bitten wir um eine entsprechende Krankmeldung über den Schulmanager.
  • Für die Klassen des gebundenen Ganztags gelten die bereits am 14. Dezember 2021 übermittelten stundenplantechnischen Veränderungen weiter.

 Bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen

S. Renner

Mein Kind ist krank – was nun? – Aktuelle Fassung vom 2021-06-07

Hier finden Sie unser Hygienekonzept: Stand 2021-07-01

Ansprechpartner und Unterstützungsangebote in der Corona-Zeit

Die Re-Zertifizierung des Berufswahlsiegels

Vor drei Jahren wurde der Ludmilla-Realschule Bogen das Berufswahlsiegel verliehen. Damit werden bayerische Schulen für besondere Leistungen in der Berufsorientierung ausgezeichnet, die ihre Schüler auf den individuellen Start in die Ausbildung oder auf eine weiterführende Schule hervorragend vorbereitet. In diesem Schuljahr fand nun die Re-Zertifizierung dieser Auszeichnung statt. Im Verlauf der vergangenen Jahre wurden die vielfältigen Aktionen und Projekte rund um die Berufsorientierung weiter verbessert und ergänzt. Das Entdecken der eigenen Stärken und Interessen, viel Praxiserfahrung für die jungen Menschen, das Thema in Unterricht und Schulprogramm einbetten, Eltern und Partner einbeziehen – das gehört zur Berufsorientierung und das praktiziert die Ludmilla-Realschule im besonderen Maße. Über alle Jahrgangsstufen hinweg findet Berufsorientierung in vielfältiger Weise statt, so zum Beispiel mit Talentkursen für Robotik, einem Camp für Technik für Kinder, ein Projekttag „Meine Stärken“ und verschiedenen Betriebserkundungen. Dabei gibt es für die verschiedenen Klassen Leitthemen wie „Verschiedene berufliche Wege kennenlernen“ (8. Jahrgangsstufe) oder „Meinen beruflichen Weg finden“ (9. Jahrgangsstufe). Passend zu diesen Zielen gibt es ein abwechslungsreiches Programm für die Schüler. Dazu gehört beispielsweise der Besuch bei verschiedenen Ausbildungsmessen, Berufsinformationstage, Berufsbörsen, Betriebserkundungen, Girl´s oder Boy´s Day, Bewerberseminare oder auch ein Knigge-Kurs zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch.

Die Vielzahl der gelungenen Aktionen und Projekte überzeugte die Jury, so dass die Ludmilla-Realschule Bogen erneut die Auszeichnung des Berufswahlsiegels erhielt.

 

Petra Liebl

FAIRnetzen


Direkt vor den Pfingstferien fand für die Klasse 6A ein Blockseminar zur Medienpädagogik nach dem Prinzip des FAIRnetzens statt. Da die Inzidenz es nicht anderweitig zuließ, fand das Seminar digital über Microsoft Teams statt. Aufgrund der stark erhöhten Bildschirmzeit der SchülerInnen durch die Pandemie rückt der richtige Umgang mit Medien besonders in den Vordergrund. Der sichere Umgang mit dem Internet, ein Aufzeigen der legalen Grenzen, ein mit dem Smartphone und Computer einhergehendes Suchtpotential, aber auch gefährliche Phänomene, wie beispielsweise Cybermobbing, waren Gegenstand der zweitägigen Veranstaltung. Dabei wurde auf einen spielerischen, aber dennoch kritischen Umgang mit dem Thema und außerdem auch auf eine intensive Selbstreflexion der TeilnehmerInnen geachtet. Das Feedback der SchülerInnen gab der Veranstaltung recht: Sie gaben an, sich nun im Umgang mit dem Internet sicherer zu fühlen und ihren eigenen Medienkonsum intensiver zu hinterfragen.

Schulgarten in Coronazeiten Ludmilla-Realschule führte Pflanzungen durch

Im Rahmen des Schulgarten-Projektes führten Schülerinnen und Schüler heuer bereits zwei Pflanzungen durch. Da diese im Freien stattfanden, waren die Aktionen mit begrenzter Schülerzahl und eingehaltenen Hygieneregeln leicht händelbar. Sieben Jahre besteht jetzt die Zusammenarbeit mit der GemüseAckerdemie Berlin, dessen Ackercoaches das Acker Knowhow zur Verfügung stellen. Gefördert wurde das Projekt von der AOK Bayern. Mittlerweile ist die Ludmilla-Realschule in den Rang der Ackerprofis aufgestiegen, was zur Folge hat, dass das Förderprogramm zum Schuljahresende ausläuft.

Die erste Pflanzung erfolgte im April. Die Lehrerin Frau Gabriele Uekermann und Herr Jan F. Turner von der GemüseAckerdemie betreuten dabei fünf Schülerinnen und Schüler. Ausgepflanzt wurden Kohlrabi, Fenchel, Rote Bete, Frühlingszwiebel, verschiedene Salate, Sellerie, Kartoffeln und Schwarzwurzel. Radieschen, Karotten und Kresse säten die Gärtner aus. Jetzt fand die zweite Pflanzung unter der Projektleitung von Lehrer Peter Werner statt mit Busch- und Sojabohne, Zuckermais, Gurke, Kürbis, Tomate, Endivie und Zucchini. Erfreulicherweise waren zu Beginn der AOK-Direktor Georg Kagermeier und der Leiter der Ludmilla-Realschule Stefan Renner anwesend. Beide betonten die Wichtigkeit solcher Projekte. Die Kinder erfahren hierbei sehr viel über die Herkunft gesunder Nahrungsmittel und regionaler Produkte. Beide wünschten den Schülerinnen und Schülern viel Spaß und Freude bei der Pflanzung. Im Oktober werden die Nachsaaten mit Feldsalat, Spinat und Rosenkohl ausgebracht. Die Größe des Schulgartens von ca. 100 m2 erfordert das ganze Jahr über großen Einsatz von den Schülerinnen und Schülern für die Pflege und Gestaltung. Bleibt zu hoffen, dass alle in Zukunft mit der gleichen Begeisterung und Anstrengung dieses tolle Projekt weiterführen. Als UNESCO-Projektschule wird damit auch die in der Agenda 2030 geforderte Nachhaltigkeit verfolgt. Wo kommen unsere Lebensmittel her? Sie wachsen nicht im Supermarkt, sondern auf den Feldern und nehmen viele Arbeitsstunden in Anspruch. Unsere Kinder lernen damit die Lebensmittel, vor allem biologisch-angebaute besser zu schätzen.

 

sdr

Das Bild zeigt die Pflanzkinder und von links AOK-Direktor Georg Kagermeier, Schulleiter Stefan Renner und Projektleiter Peter Werner

Bilder und Text: Peter Werner