WICHTIGE TERMINE 2019/2020

  • 20. November 2019     (Buß- und Bettag unterrichtsfrei)           

                                               Azubi-Bus des Landkreises Straubing-Bogen

  • 28. November 2019     Unterrichtsende 10:35 Uhr

                                               offener und gebundener Ganztag findet statt

  • 02. Dezember 2019      1. Zwischenbericht
  • 04. Dezember 2019      Elternsprechtag 5.- 10. Klasse, 16:00 Uhr bis 20:30 Uhr

                                                kein Nachmittagsunterricht, außer oGT und gGT

                                                Online- Buchung ab 29.11. (13:00 Uhr) bis 02.12. (9:00 Uhr)

                                                analoger Eintrag am 02.12.19 ab der Pause

  • 11. Dezember 2019      Unesco-Anerkennungsfeier um 15:30 Uhr mit anschließendem                                                                       Weihnachtsmarkt

                                                kein Nachmittagsunterricht, außer oGT und gGT

Schüler laufen, radeln und schwimmen für Nepal

Ludmilla-Realschule führte Spendentriathlon durch – Hälfte geht an die „Kleine Hilfe Nepal“

Raus aus der Schule, rein in die Turnschuhe: Hilfe für Kinder und Jugendliche in Nepal und persönlicher sportlicher Einsatz standen bereits am Ende des vergangenen Schuljahrs für rund 500 Schüler der Ludmilla-Realschule auf dem Stundenplan. Konkret bedeutete dies: laufen, radeln, schwimmen für den guten Zweck und zwar nicht gegeneinander, sondern miteinander, denn jeder Meter wurde von Betrieben und freiwilligen Spendern entlohnt. Jetzt wurde die Hälfte des sportlichen Ertrags gespendet und zwar an die „Kleine Hilfe Nepal“.

Die andere Hälfte soll dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Schüler der eigenen Schule zugutekommen. Dr. Detlef Gück, Vorsitzender des gleichnamigen Vereins, nahm die Spende am vergangenen Freitag entgegen und berichtete allen Klassensprechern von seinem Projekt und dem Kinderzentrum in Taplejung im Norden Nepals.

„Gemeinsam mit den Mönchen des buddhistischen Klosters Kopan, das ganz in der Nähe liegt, planen wir ein großes Schulprojekt für die Kinder aus der Umgebung“, sagte Gück. Bisher sei geplant, dass in Zusammenarbeit mit den Mönchen des Klosters eine Schule für bis zu 500 Kindern gebaut werde. Auf dem Schulgelände sollen nach und nach Klassenzimmer, separate Schlafräume für Mädchen und Jungen, sanitäre Anlagen, Küche sowie Essensraum, Gemeinschaftsraum und Spielplatz gebaut werden. Dieses große Projekt könne aber nur gemeinsam geschafft werden. Der Verein werde dabei das Kloster vor allem finanziell beim Gebäudeaufbau unterstützen. „Die Mönche des Klosters organisieren die Bauarbeiten vor Ort und übernehmen die Betreuung der Kinder“, so der Vorsitzende.  Ziel des Projekts sei es, eine moderne und offene Bildung für die Kinder sowie die Vermittlung des kulturellen Erbe Tibets. Heute fördert der Verein zwei Kinderzentren im Himalaya und ein Wasserprojekt in Nepal. Bereits seit mehreren Jahren führt der Deggendorfer Augenarzt selber Einsätze durch. Innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen behandelt er dabei bis zu 1000 Menschen. „Die meisten Menschen dort sind noch nie mit einem Augenarzt in Berührung gekommen“, sagte Gück.

 

Es war ein sportlicher Einsatz der besonderen Art, an dem die Schüler teilnahmen. Es ging nicht um die besten Zeiten, den schnellsten Läufer oder Schwimmer, es ging um ganz konkrete Hilfe für Nepal“, betonte der Organisator Markus Bittner im Gespräch mit den Klassensprechern. Schüler aller 5. – 9. Klassen haben sich daran beteiligt und gingen an diesem Tag nicht zur Schule, sondern setzten sich stattdessen durch ihren gemeinsamen Wettkampf freiwillig für Menschen in Nepal ein: Da wurde gelaufen und gehechelt, geschwitzt, geschwommen, getreten und geradelt. Die Schüler engagieren sich schon seit mehreren Jahren und über alle Jahrgänge hinweg für benachteiligte Menschen nicht nur in Afrika und Asien, sondern auch in der Region. „Dieses außergewöhnliche, nachhaltige und langfristige Engagement von jungen Menschen verdient höchste Anerkennung. Der persönliche und freiwillige Einsatz aller stand bei diesem Spendentriathlon im Vordergrund und stellt den großen Wert des Projekts dar“, sagte Schulleiter Stefan Renner. Die Aktion passe auch sehr gut in den Lehrplan und in das Unesco-Projektschulenkonzept der Realschule. Dabei liege der Schwerpunkt auf der Förderung von Schulen weltweit. Sie wiederum sei ein Kernbereich der Unesco. „Die Schüler beweisen, dass der Gedanke der „Einen Welt“ schon stark in der Schule verwurzelt ist. So zeigen die Schüler Solidarität und kümmern sich um die Zukunftschancen Gleichaltriger in einem weit entfernten Land“, sagte Renner.

Bild: Schulleiter Stefan Renner, Schulpsychologin Ingrid Pirgie, Dr. Detlef Gück, Vorsitzender des Vereins „Kleine Hilfe Nepal“ und Markus Bittner (hinten von links) mit den Schülersprechern Sophia Arnold, Lukas Meng und Florian Franke (vorne von links)

Foto: uk

Technologie hautnah erleben

Betriebsexkursion zur Mühlbauer Group in Roding

Am 17. Oktober 2019 machten sich die Klassen 8B und 8C mit den Lehrkräften Petra Liebl und Gabriele Uekermann sowie den Studienreferendaren Stefanie Wendl und Daniel Braumandl im Rahmen der Berufsorientierung auf den Weg nach Roding zur Mühlbauer Group. Das Unternehmen gilt unter anderem als bewährter Partner in den Bereichen Smart Card, ePassport und der Herstellung von flexiblen Solarzellen.

Zu Beginn bekamen unsere Schülerinnen und Schüler eine kurze Vorstellung des Unternehmens und dessen weltweite Tätigkeiten. Nach einer kurzen Stärkung durften die Jugendlichen in verschiedenen Workshops erste Einblicke in die Bereiche Elektronik, Mechatronik, Kaufleute, Produktdesign sowie Fachinformatik sammeln. Je nach Interesse wurden die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen in verschiedene Abteilungen des Unternehmens geführt und konnten hier zum Beispiel beim Löten, Programmieren oder Bearbeiten von Metall praxisorientierte Erfahrungen in verschiedenen Ausbildungsberufen sammeln.

Den Abschluss der Exkursion bildete eine Werksführung durch verschiedene Abteilungen des Unternehmens, wobei die Jugendlichen die Anlagen und Endprodukte der Fertigung genauer betrachten konnten.

                                                                                                         Text und Bild: Braumandl & Wendl

Bewerberseminar Inoutic 9d

Wir stellen uns vor…

Am Dienstag, den 22.Oktober 2019, machte sich die Klasse 9D gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sandra Leeb sowie den Studienreferendaren Daniel Braumandl und Almut Obernhuber auf den Weg zum Bewerberseminar bei der in Bogen ansässigen Firma „Inoutic – Member of the Deceunick Group“. Inoutic/Deceunick ist einer der führenden Hersteller von PVC-Systemen für Fenster und Türen, Fassaden- und Dachverkleidungen sowie Terrassen- und Gartengestaltung in Europa. Das Traditionsunternehmen aus Bogen ist bereits seit 1956 in der Kunststoffindustrie tätig.

Zu Beginn des interessanten Vormittags wurde den Schülern die Historie des Unternehmens sowie seine heutige Position am Markt erklärt. Im Anschluss daran erhielten die Jugendlichen einen Einblick in das Bewerbungsverfahren des Unternehmens sowie wertvolle Informationen und Tipps rund um das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch von Gerlinde Bielmeier, Personalreferentin Aus- und Weiterbildung des Unternehmens. Kurz wurden auch die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten wie z. B. Elektroniker oder Verfahrensmechaniker für Kunststoff & Kautschuk näher erläutert.

Zudem konnten die Schüler bei einer anschließenden Führung durch die verschiedenen Produktionshallen von Inoutic/Deceunick mehr über den Arbeitsalltag eines Auszubildenden erfahren.

Almut Susanne Obernhuber

Ein toller Schulzirkus

Talentgruppen der Ludmilla-Realschule begeistern

Es war eine mit viel Beifall belohnte Show, mit der die Ludmilla-Realschule zeigte, dass ihre Schüler außer ihren in den Unterrichtsfächern Deutsch, Mathe und CO erworbenen Kenntnissen mit ihren persönlichen und besonderen Talenten das Schulleben aktionsreich bereichern. Am Mittwochabend, den 17. Juli 2019, wurden diese vor kreativen Ideen nur so sprühenden schauspielerischen, tänzerischen, musikalischen und akrobatischen Fähigkeiten in einem „Schulzirkus“ betitelten Gesamtpaket der großen Zuschauerschar von Eltern und Mitschülern in der VHG-Dreifachturnhalle vorgestellt.

Nachdem Konrektorin Birgit Reindlmeier mit dem Ausruf „Manege frei“ den Abend startete, übernahm Zirkusdirektor Simon Wittmann, zwar als Schüler der 5b noch sehr jung an Jahren, aber agierend wie ein echter Profi, die Ansage des temporeich gestalteten bunten Programms. Die Halle begeisternd klangvoll mit Ohrwürmern wie „Feel good“ oder „Danny California“ fast zum Schwingen bringend, oblag es der Schulband den musikalischen Part bis zum alle Darsteller beim „Jumbo Funkey – Tanz der Tiere“ in einem Flashmob vereinenden Schluss zu übernehmen.

Jeder der Talentkurse wie Theater (geleitet von Claudia Eckl-Stürzer), Musik-Tanz (Steffi Lippl), Akrobatik (Gabriele Uekermann), Trampolin (Sarah Walden, Gudrun Jobst) brachte sich in den jedes Mal von den stolzen Eltern wie von den alle Klassen vertretenen Schülern umjubelten 16 verschiedenen Nummern mit meisterhaften Vorführungen ein. Klar, dass zu diesem Schulzirkus Clowns und ein Löwe gehörten, dass es beim „Tanz der Vampire“ gruselige Szenen gab und auf einer Weltreise akrobatisches Turnen staunen ließ, dass heitere Sketche zum Lachen reizten und sogar ein Vierbeinerstar, nämlich die Hundedame Samia, bravourös alle Auftritte hinbekam.

Lob hatten sich auch die unter Marco Karl für alle Licht- und Toneffekte sorgende Studiotechnik wie die Mädels aus der 9c verdient, die beim Umziehen und Schminken mithalfen. Als es nach rund zwei Stunden hieß „Die Manege schließt für heute“ gab es Standing Ovations und nur Zuschauer, die sich fröhlich unterhaltend auf den Heimweg machten.

Dorothea Wolf/Steffi Lippl

„Schwein gehabt“

Schüler der Ludmilla-Realschule wird Deutscher Meister

Die deutsche Petanque-Elite – so heißt Boule, wenn es leistungsmäßig gespielt wird – machte Mitte September Jagd auf die „Schweinchen“ und ein Schüler der Ludmilla-Realschule landete mit seinen Kugeln ganz weit vorn. Matthias Weiß aus der 6. Jahrgangsstufe wurde Deutscher Meister in seiner Altersklasse. Satte zehn Meter liegen zwischen dem Scharfschützen und dem blauen Zielbällchen, dem so genannten „Schweinchen“, an die man die Kugeln nah dran legen muss. Ein scharfer Blick, die richtige Drehung aus dem Handgelenk, Maß nehmen und die Kugel über die Schotterbahn schleudern. Dann macht es „Klack“ und unter Umständen hat man dann Schwein gehabt. Im wahrsten Sinne des Wortes. „Nach vier, fünf Stunden Wettkampf ist man abends schon ganz schön platt“, erklärte Matthias. Schön sei aber, dass bei diesem Sport Alter und Athletik keine Rolle spielen und der Spaß nie zu kurz komme. Schulleiter Stefan Renner gratulierte dem frisch gebackenen Meister zu seiner hervorragenden Leistung.

 

Zahngesundheit wird groß geschrieben

Dr. Andreas Detterbeck, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, zeigte den Schülern der Ludmilla-Realschule auf, wie wichtig gute Mundhygiene ist

Kinder können viel tun, damit sie lange fest zubeißen können und Angst vor dem Zahnarzt muss nur haben, wer seine Zähne nicht pflegt. Die Schüler aller 5. und 6. Klassen der Ludmilla-Realschule können ab sofort weniger Bedenken haben, denn ihnen wurden im Auftrag der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ) kindgerechte Vorschläge zur Kariesprophylaxe gemacht. „Gesund beginnt im Mund“ – das ist der Slogan, mit dem die Arbeitsgemeinschaft seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche dazu animieren will, sich richtig die Zähne zu putzen, regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen und auch bei der Ernährung darauf

zu achten, nicht Dinge zu sich zu nehmen, die den Zähnen schaden. Nach einem Vortrag und verschiedenen Fragen zeigten alle Schüler Biss und wussten jetzt, wie das richtige Zähneputzen geht: „Nach der Kaufläche die Innenfläche und dann die Außenfläche putzen“, weiß auch Louis aus der 6. Klasse. Dr. Andreas Detterbeck, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, betonte in seinen einführenden Worten, dass es gerade bei den Kleinen noch besonders wichtig sei, in der Gruppe spielend das richtige Putzen der Zähne zu erlernen und den Kindern die Scheu vor dem Zahnarzt zu nehmen. „Wir wollen gemeinsam den Grundstein legen, dass alle Kinder zukünftig mit gesunden Zähnen lachen können.“

Uli Kimberger