Informationen zum Schulstart

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte und liebe Schülerinnen und Schüler,

nach den momentanen Bestimmungen besteht ab Beginn des Schuljahrs 2021/2022 für die Teilnahme am Präsenzunterricht wöchentlich eine 3-malige Testpflicht mittels Selbsttest für alle Schülerinnen und Schüler. Zudem akzeptieren wir auch weiterhin Testnachweise von externen Teststellen bzw. Ärzten. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich durch den Nachweis einer vollständigen Impfung oder mithilfe eines Genesenennachweises von der Testpflicht befreien zu lassen. Ihre Kinder können sich hierfür gerne an die jeweiligen Klassenleiter wenden.

Des Weiteren gilt für alle Schülerinnen und Schüler vorläufig die inzidenzunabhängige Verpflichtung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz im Schulhaus zu tragen. 

Hier finden Sie das aktualisierte Hygienekonzept: http://ludmilla-realschule.com/wp-content/uploads/2021/09/2021_10_15_-Hygienekonzept.pdf

Wann Darf mein Kind wieder in die Schule?

Hier der aktuelle Leitfaden: http://ludmilla-realschule.com/wp-content/uploads/2021/10/2021_10_15_Wann-darf-mein-Kind-in-die-Schule_Leitfaden.pdf

Dein Ticket in die Zukunft

Am Freitag, den 01.10.2021, machte sich die 9. Klassen auf den Weg zur Ausbildungsmesse „Angel dir deinen Arbeitsplatz“ in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle, um ihr Ticket für die Zukunft zu lösen.

In Begleitung der Lehrkräfte informierten sich die Schülerinnen und Schüler über 190 Ausbildungsberufe, vertreten durch 95 Ausbildungsbetriebe aus der Region. Das Portfolio reichte vom Maurer über die Verwaltungsfachangestellte bis hin zum Mechatroniker.

An den einzelnen Ständen knüpften die Jugendlichen erste Kontakte zu den Ausbildungsleitern und Auszubildenden. Dabei ergaben sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie zahlreiche Praktikumsmöglichkeiten, welche das Fundament der beruflichen Zukunft bilden.

Vollbepackt mit Informationen, Einladungen für ein Praktikum und natürlich vielen Werbegeschenken 😊 machten sich die Schülerinnen und Schüler mittags wieder auf den Rückweg zur Ludmilla-Realschule.

Bilder: Petra Liebl

Text: Matthias Brandner, Barbara Fischer, Eva Merkl, Nathalie Schwab

 

Unser neie Schui: „nei kema-Projekt“ an der Ludmilla Realschule in Bogen

Geschichte der Namensgeberin kennengelernt

Aller Anfang ist schwer. Deshalb starteten die Schüler der 5. Klassen am ersten Schultag an ihrer neuen Schule mit dem „nei kema-Projekt“. Musiklehrerin BerRin Karin Saller hatte ihre Ideen in eine Geschichte über eine fiktive Dame namens Ludmilla verpackt. Nur mit Hilfe von kleinen Schrauben, also kleinen spielerischen Übungsaufgaben, die es zu lösen galt, konnte Ludmilla letztendlich wieder in ihr Wolkenreich zurückkehren.

Gleich zu Beginn lernten die Fünftklässler die Hintergrundgeschichte der wirklichen Ludmilla, der Namensgeberin der Ludmilla-Realschule kennen und erfuhren dabei, warum sie zusammen mit dem bayrischen Rautenwappen abgebildet wird. Zusammen erkundeten die neuen Schüler mit den Tutoren der 9. Jahrgangsstufe dabei auch das Schulgebäude. Anhand analoger sowie interaktiver kleiner aufeinander abgestimmter Aufgaben machten sie sich mit vielen neuen Regeln bekannt, lernten den Umgang mit mebis und MS-Teams. Tägliche Puzzleaufgaben zum Kopfrechnen und Rätselaufgaben zur Förderung des Leseverständnisses sowie ein Fokus auf eine lesbare Schrift des einzelnen Schülers standen neben der digitalen Einführung im Mittelpunkt. Dabei war jedes Schulfach mit eigenen Schwerpunktaufgaben ins Projekt einbezogen.

Ziel des Projekts ist es, die heterogene Schülerschaft in den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen auf ein möglichst homogenes Niveau zu bringen. Den Schülern solle einerseits Sicherheit in den Bereichen vermittelt werden, die sie bereits als Vorwissen aus der Grundschule mitbringen andererseits die Möglichkeit gegeben werden, zu erkennen, wo eventuelle. Schwierigkeiten sind und Unterstützung durch die angebotenen Förderkurse benötigen wird.

Als Projektabschluss nach zwei Wochen bekamen die Schüler zum Dank für ihre motivierte Teilnahme von BerRin Karin Saller u. a. eine kleine Schraube überreicht als Symbol ihrer Zugehörigkeit zur Schule.

Zusammen mit dem Schulentwicklungsteam sind weitere Projekte im Laufe des Schuljahres in Planung, damit sich unsere Schülerinnen und Schüler immer mehr an das Anforderungsprofil der Realschule gewöhnen können.

Bilder: Uli Kimberger 

Text: Karin Saller

Technologie hautnah erleben

Betriebsexkursion zur Mühlbauer Group in Roding

Am 21. September 2021 machten sich die Klassen 8C und 9B mit den Lehrkräften Astrid Russ und Petra Liebl sowie den Studienreferendaren im Rahmen der Berufsorientierung auf den Weg nach Roding zur Mühlbauer Group. Das Unternehmen gilt unter anderem als bewährter Technologiepartner für die Bereiche Smart Card, ePassport, RFID-Smart Label und der Herstellung von flexiblen Solarzellen. Zu den weiteren Geschäftsfeldern gehören das Sortieren von Mikrochips, Carrier Tape Anlagen sowie Automatisierungs-, Kennzeichnungs- und Traceability-Systeme.

Zu Beginn bekamen die Schülerinnen und Schüler eine kurze Vorstellung des Unternehmens und dessen weltweite Tätigkeiten an 35 Produktions- und Servicestandorten. Zudem gab der Ausbildungsleiter allgemeine Informationen zu den 17 möglichen Ausbildungsberufen bei Mühlbauer in Roding. Nach einer kleinen Stärkung konnten die Jugendlichen erste Einblicke in die Bereiche Elektronik, Mechatronik sowie Fachinformatik sammeln. In verschiedenen Gruppen aufgeteilt, probierten die Schüler je nach Interessenslage die vielfältigen Tätigkeiten z. B. eines Elektronikers aus. Zudem erhielten die Jugendlichen detaillierte Kenntnisse zum Ablauf der unterschiedlichen Ausbildungen, die bei der Mühlbauer Group angeboten werden. In der Lehrwerkstatt bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Arbeitsalltag eines Azubis. Angeregt von den vielen Informationen überlegten einige Jugendlichen bei der Rückfahrt in dem einen oder anderen Bereich in den nächsten Ferien ein Praktikum zu absolvieren.

Bilder und Text: Petra Liebl

Schüler lernen Fair-Trade Produkte bei LIDL kennen

Im Rahmen der Fair-Trade Woche des Landkreises Straubing-Bogen erhielt die Klasse 8c der Ludmilla-Realschule die Möglichkeit, die Fair-Trade-Produkte der Fa. LIDL in Furth näher kennenzulernen.

Zwei sehr kompetente Auszubildende der Fa. LIDL erklärten der Schulklasse und dem Steuerungsteam des Landkreises Straubing-Bogen die fair gehandelten Produkte des Discounters. Über die rund 30 Fairtrade-Produkte, darunter Schokolade, Kaffee, Saft, Obst wie Bananen, bekamen die Anwesenden zahlreiche Informationen. Klar definierte Fairtrade-Standards, die regelmäßig vor Ort überprüft werden, stehen für LIDL an oberster Stelle. Mit LIDL haben Kleinbauern einen verlässlichen Absatzkanal mit einem gesicherten Mindestpreis und Fairtrade-Prämien, die eine beständige und planungssichere Produktion ermöglichen. Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien erhalten somit die Möglichkeit, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.  Auch für die  Kunden werden die Produkte transparent, denn  auf den „Fairglobe“-Verpackungen befindet sich ein Zahlencode, mit dem man unter www.fairtrade-code.de exemplarisch erfahren kann, wo und durch wen das Produkt hergestellt wurde und was der faire Handel in den Anbauländern bewirkt.

 

Abschließend durften die Schülerinnen und Schüler  fair gehandelte Bananen und Schokolade  kosten und sich ein Urteil über fair gehandelte Produkte bilden. Lehrplanmäßig wird das Thema im Unterricht weiter vertieft.  Jeden Montag findet in der Pause ein Verkauf von Fair-Trade-Produkten statt.

 

Bider und Text: Sonja Müller-Pertschy und Siegbert Kopp

 

Bücher, Bücher, Bücher…

Nachdem es leider jahrelange an der Ludmilla-Realschule keine Schülerbücherei mehr gab, konnte Ende des Schuljahres 2019/20 nach vielen Vorarbeiten und 2 Jahren Aufbauarbeit endlich die neue Schülerbücherei ihrer Bestimmung übergeben werden. Der große lichtdurchflutete Raum ist mit seinen verschiedenen Sitzmöglichkeiten ideal zum entspannten Lesen während der Pausen.

Den Schülerinnen und Schülern stehen Romane aus vielen verschiedenen Kategorien und für unterschiedliche Altersstufen (von der 5. bis zur 10. Klasse) zur Verfügung – aber auch Comics, Lernhilfen, fremdsprachliche Bücher in Englisch und Französisch, zahlreiche Sachbücher und natürlich auch Zeitschriften. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual, denn die Bücherei hat mittlerweile einen Bestand von über 2 150 Büchern und es wird immer gerne Lesestoff auf Empfehlung hin bestellt.

Schmökern und die Bücher ausleihen kann man dreimal wöchentlich während der Pause. Zur Ausleihe wird ein Büchereiausweis benötigt, der für einmalig nur zwei Euro auch zu den Öffnungszeiten ausgestellt werden kann und die gesamte Schulzeit über gültig ist.

Lesen ist besonders in unserer heutigen hektischen Gesellschaft wichtiger denn je! Denn durch das Lesen wird nicht nur die Fantasie angeregt, sondern auch die Sprachkompetenz gefördert und das Vokabular erweitert. Es ist zudem erwiesen, dass das Schmökern die Sozialkompetenz fördert. Denn Kinder lernen moralisches Verhalten durch Geschichten und Märchen. Durch Bücher kann man auch in andere Welten abtauchen und einen Moment der Ruhe genießen. Doch keine Angst! Das Streberimage ist von gestern. Egal ob Blog, Tweed, Online-Artikel, Zeitung, Magazin oder Buch: wer nicht liest, kann nicht mitreden. Außerdem spielt Kommunikationsfähigkeit heutzutage eine extrem große Rolle. Wer sich gut ausdrücken kann, hat klare Vorteile. Umfragen zufolge wirken Menschen, die lesen, auch intelligenter.

Also kommt in die Schülerbücherei und lest, lest, lest! Das Büchereiteam berät und hilft euch gerne! Allerdings gelten euch weiterhin die jeweiligen Corona-Bestimmungen.

Wer zu lesen versteht,

besitzt den Schlüssel zu großen Taten,

zu unerträumten Möglichkeiten.

(Aldous Huxley)

Bilder und Text: Barbara Drexler und Caroline Laumer

 

Klasse 6a spendet den Inhalt ihrer Klassenkasse an die Flutopfer im Westen Deutschlands.

Keine Exkursionen, kein Wandertag, kein Projekttag, kein Schullandheimaufenthalt. Nichts! Alle Aktivitäten, um das Geld der Klassenkasse sinnvoll auszugeben, sind der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. 

Den Geldbetrag ins nächste Jahr mitnehmen? – Geht nicht! Die Schüler der Klasse 6a werden im Schuljahr 21/22 wegen der vier Wahlpflichtfächer auf verschiedene Klassen aufgeteilt.

Der Kassensturz ergab eine Summe von 81,00 €. An jeden Schüler 2,89 € auszahlen? – Nicht sehr sinnvoll. In einer kurzen Diskussion fiel das Stichwort „Spende“. Nach einem kleinen Denkanstoß („Wer könnte wohl zurzeit eine finanzielle Unterstützung gut gebrauchen?“) wurde einstimmig entschieden, dass die Summe an die Flutopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gehen soll. Ein Schüler meinte: „Denen geht es doch viel schlechter als uns“. Daraufhin haben fast alle Kinder freiwillig ihre Geldbörsen gezückt, bzw. ihre Hosentaschen geleert und einen kleinen oder größeren Teil ihres Taschengelds in das „Klassenkassensparschwein“ einbezahlt. So kam ein Spendenbetrag in Höhe von 163,71 € zusammen, der an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe IBAN 65 100 400 600 100 400 600 – Stichwort: „Hochwasser Deutschland“ überwiesen wurde.

 

Bild und Text: Sandra Leeb